TURKISH MACHINERY- MOMENT EXPO : EIN ARTIKEL ÜBER DEN FREISTAAT SACHSEN

WIE KANN DAS LAND SACHSEN ZUR ENTWICKLUNG DER TÜRKISCHEN MASCHINENINDUSTRIE BEITRAGEN?

Dieser Frage widmet sich die Februarausgabe der Turkisch Machinery- Moment Expo mit einem Artikel über den Freistaat Sachsen. Auch der SRCC wurde hierzu interviewt. Den Beitrag finden Sie hier als Download.ÜBERTRAGUNG VON TRADITIONELLER ZU MODERNER TECHNOLOGIE IM TRANSPORTPDF / 0,29 MB

Smarte Mobilitätsketten als Zukunftsbild der Mobilität im Erzgebirge

MOBIL IM ERZGEBIRGE!? BEFRAGUNG IM RAHMEN DES PROJEKTES „SMARTE MOBILITÄTSKETTEN IM LÄNDLICHEN RAUM“

Mobil im Erzgebirge!? Befragung im Rahmen des Projektes „Smarte Mobilitätsketten im ländlichen Raum“

Fahren Sie in Ihrer Freizeit regelmäßig zwischen verschiedenen Ortschaften des Erzgebirges und Chemnitz hin und her, z.B.: um ins Theater oder zum Sport zu gehen? Oder pendeln Sie für Ihre Arbeit oder Ausbildung regelmäßig zwischen verschiedenen Ortschaften des Erzgebirges und Chemnitz? Falls ja, dann suchen wir genau Sie für unsere Studie „Bewertung eines neuen Mobilitätskonzepts für das Erzgebirge“!

Worum geht es?

Die TU Chemnitz ist Mitinitiator des Forschungsvorhabens Smart Rail Connectivity-Campus (SRCC), das im Rahmen des Programms „WIR! – Wandel durch Innovation in der Region“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird.

Wir haben ein Konzept für einen flexibleren ÖPNV entwickelt, um den Nahverkehr in der Region zu stärken. Gerne möchten wir wissen, was Sie von dem neu entwickelten Konzept halten! Nehmen Sie jetzt an unserer Umfrage im Rahmen des Projektes „Smarte Mobilitätsketten im ländlichen Raum“ teil. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag für die Weiterentwicklung der Mobilität im Erzgebirge, für die Forschung und Sie können einen von 5×20€ Gutscheinen für das Freizeitbad AquaMarien in Marienberg, das Winterstein Theater in Annaberg oder die Theater Chemnitz gewinnen.

Hier geht es zur Umfrage: https://ogy.de/mobiler-im-erzgebirge

SCHIRMHERR MARTIN DULIG BESUCHT DEN SRCC

Unter dem Dach des Smart Rail Connectivity Campus (SRCC) in Annaberg-Buchholz wird das automatisierte Fahren auf der Schiene entwickelt. Der SRCC fungiert als Testfeld Erzgebirge und verfügt über einzigartige Infrastrukturen, die von verschiedenen Partnern eingebracht wird. Bereits jetzt verkehren Forschungszüge auf der 25 Kilometer langen Teststrecke zwischen Annaberg und Schwarzenberg, die einzelne Bausteine der Digitalisierung im Bahnverkehr erproben. Infrastrukturbetreiber der Teststrecke ist die DB RegioNetz Infrastruktur GmbH (Erzgebirgsbahn) Für Ende 2022 ist die Inbetriebnahme der 5G-Infrastruktur (Vodafone) geplant. Die Kommunikationsinfrastruktur ist auch abseits der Gleise nutzbar. Denkbar sind Forschungsprojekte im Bereich Logistik sowie Land- und Forstwirtschaft. Ziel des SRCC ist es, Europas führendes digitales Testfeld zum intelligenten Schienenverkehr zu werden und ein Netzwerk für Forschung, Entwicklung, Prototyping und Zulassung im Bahnverkehr mit Ausstrahlung auf andere Branchen zu bilden.

Über die Entwicklung des Verbundes, zu aktuellen Projekten und Kooperationen sowie zu Infrastruktur und 5G-Ausbau informierte sich heute der Schirmherr des Projektes, Wirtschafts- und Verkehrsminister Martin Dulig: „Der Freistaat möchte Vorreiter bei der Entwicklung und Erprobung des autonomen Fahrens sowohl auf der Straße als auch auf der Schiene werden. Vor diesem Hintergrund ist der SRCC ein herausragendes Projekt auf dem Gebiet des automatisierten Schienenverkehrs und ein bedeutsames Innovationsvorhaben für den sächsischen Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort. Die Partner treiben das Vorhaben gemeinsam entschlossen voran, davon konnte ich mich heute vor Ort überzeugen. Ich gehe stark davon aus, dass die europaweit einzigartige Infrastruktur nicht nur regional, sondern auch international die entsprechende Anziehungskraft besitzt und hier zukünftig wegweisende, erfolgversprechende und nachhaltige Projekte erforscht und entwickelt werden.“

Für das Projekt wichtige Infrastruktur-Bausteine sind das 5G-Forschungsnetz entlang der Teststrecke, das EU-weit erste Stellwerk mit Digitaltechnik und der im Besitz der Stadt Annaberg-Buchholz Unteren Bahnhof. Aktuell finden noch Auf- und Umbauarbeiten am Bahnhofsgebäude statt, um auch die notwendigen räumlichen Voraussetzungen für die Forschung und Erprobung zu schaffen. Die Fertigstellung ist im Sommer 2022 geplant. Die Räume im Nordkopf des Gebäudes werden die TU Chemnitz, Frauscher Sensortechnik sowie der Smart Rail Connectivity Campus beziehen. Die bereits begonnenen Baumaßnahmen beinhalten die Neugestaltung des Bahnhofsplatzes, den Umbau des nördlichen Kopfbaus des ehemaligen Bahnhofsgebäudes zu einem Verwaltungsgebäude mit integriertem Forschungscampus und den Neubau einer Forschungshalle. 

„Für unsere Region ist es enorm wichtig, der demografischen Entwicklung entgegenzuwirken, mehr junge Menschen für unsere Stadt als Lebens- und Arbeitsort zu begeistern und diese bei uns zu halten“, betonte Oberbürgermeister Rolf Schmidt. „Ganzheitliches Handeln statt nur Reden ist unser oberstes Gebot, um Annaberg-Buchholz für alle auch für die Zukunft attraktiv, lebens- und liebenswert zu gestalten sowie der Wirtschaft und deren Wachstum Chancen zu geben“, so Schmidt zum Gesamtvorhaben.

Sören Claus, Geschäftsführer der SRCC gGmbH, ergänzt: „Ich freue mich über die Aufmerksamkeit und Unterstützung, die wir durch den Freistaat Sachsen erhalten. Der Besuch von Staatsminister Dulig gibt uns die Möglichkeit, die Leistungsfähigkeit und Innovationskraft des SRCC-Bündnisses im Bereich hochkarätiger Forschung und Entwicklung sichtbar zu machen.“

ErzTV berichtete darüber in einem kurzen Videobeitrag.

(Text: Pressestelle Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Fotos: Hans Günther)

AND CUT DREHARBEITEN AM UNTEREN BAHNHOF

Am Donnerstag, dem 03.03.2022, war es soweit. Unsere SRCC-Kinderbotschafter waren für einen Probedreh am zukünftigen Forschungscampus. Wir freuen uns schon auf die Videos, die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Bahnhofes und des SRCCs erklären und danken allen Beteiligten für das große Engagement.

FROHE WEIHNACHTEN UND ALLES GUTE FÜR DAS NEUE JAHR 2022

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kooperationspartner,

wenn wir auf das vergangene Jahr zurückblicken, sind wir vor allem eines: dankbar! Dankbar, dass wir viele neue Projekte beginnen durften. Dankbar, dass wir endlich wieder Veranstaltungen in Präsenz durchführen konnten, und dankbar, dass wir auf ein stabiles, zuverlässiges Netzwerk bauen können. Ohne dieses Bündnis – ohne Sie – wäre nichts davon möglich gewesen.

Obwohl uns das Jahr 2021 aufgrund der Corona-Pandemie immer wieder vor Herausforderungen hinsichtlich der Planbarkeit von Veranstaltungen gestellt hat, konnten wir unsere Mitglieder- und Netzwerktreffen abhalten, hatten konstruktive Workshops und interessante Exkursionen. Ein besonderes Highlight war die Digital Rail Convention 2021, die zum einen ein großes Fachpublikum ins Erzgebirge zog und den Anstoß für einen regen Austausch unter den Teilnehmern gab und zum anderen zu einer umfassenden Berichterstattung über den SRCC mit seiner großen Bedeutung für die Region führte. Das positive Feedback von Besuchern und Referenten zeigt, dass die Digital Rail Convention eine unverzichtbare Aktivität des SRCC und der Region ist und sich zukünftig fest in den Veranstaltungskalender einfügen muss. Des Weiteren dient seit September unser neuer Informationspoint am Unteren Bahnhof der Auskunft der Bürger über den SRCC und über seine zukünftigen Vorhaben. Weitere Höhepunkte waren das Richtfest am Unteren Bahnhof im Oktober und dass wir in Annaberg-Buchholz eine Außenstelle des Deutschen Zentrums für Mobilität der Zukunft in München geworden sind.
Wir sind immer wieder beeindruckt, mit wie viel Hingabe und Enthusiasmus unsere Partner die Vorhaben des SRCC unterstützen, sich damit für die Region einsetzen und somit zum Gelingen des Projekts beitragen.

Sind wir dankbar für das bisher Erreichte, so stimmt es uns auch ein wenig traurig, dass der Rückblick auf Veranstaltungen unter normalen Bedingungen noch bunter und weihnachtlicher ausgefallen wäre. Wie wir alle wissen, sind wir momentan wieder auf virtuelle Treffen eingeschränkt. Wir bedauern, dass viele Veranstaltungen, die Ihnen und uns Freude bereitet hätten, auf unbestimmte Zeit verschoben werden mussten. Wir hatten uns sehr auf den Streckenstammtisch am 23.11.2021 in Schlettau, die Nikolausfahrt am 06.12.2021 mit Schülern und Schülerinnen sowie die Mitgliederweihnachtsfahrt am 16.12.2021 gefreut. Jedoch ist aufgeschoben nicht aufgehoben und wir werden vieles davon in ähnlicher Form nachholen, sobald es wieder erlaubt und vertretbar ist. Darauf freuen wir uns!

Mit Zuversicht schauen wir auf das, was uns 2022 erwartet. Im Juni möchten wir die neuen Büroräume am Forschungscampus gemeinsam mit der TU Chemnitz beziehen und vom 12.-14. August warten die Streckenjubiläen 150 Jahre Eisenbahnstrecke Annaberg-Buchholz – Vejprty, 125 Jahre Fichtelbergbahn und 20 Jahre Erzgebirgsbahn mit vielen Attraktionen auf uns.
Das gesamte Team des SRCC wünscht Ihnen und Ihrer Familie ein wundervolles Weihnachtsfest sowie einen guten Start ins neue Jahr. Herzlichen Dank für die sehr gute Zusammenarbeit und Ihr Vertrauen. Auch im neuen Jahr sollen Ihnen geschäftlich sowie privat alle Vorhaben leicht und gut gelingen. Herzlichen Dank für alles, was wir bisher gemeinsam geschafft haben.

EXTENDED DEADLINE – CALL FOR PAPERS

Liebe Netzwerkpartner,

gern möchten wir Sie über den Call of Papers im Rahmen der Smart Systems Integration Conference and Exhibition informieren. Diese wird gemeinsam durch EPoSS, dem Silicon Saxony e. V. und dem Fraunhofer Institut für Nanosysteme ENAS organisiert und wird von 26.-28. April 2022  in Grenoble stattfinden.

Alle wichtigen Informationen finden Sie unter:

EXTENDED DEADLINE – CALL FOR PAPERS

Züge aus der Ferne steuern: TU Chemnitz & Vodafone arbeiten bei Forschungskooperation an 5G-Kommunikation & Automatisierung im Bahnverkehr

Die Erforschung des Einsatzes von 5G-Technik im Zugverkehr nimmt Fahrt auf: Vodafone stattet  im Auftrag der Technischen Universität Chemnitz das gesamte Testfeld im Erzgebirge mit modernster und komplett eigenständiger 5G-Technik aus. Bis 2022 bringt Vodafone das schnellste Mobilfunk-Netz Europas auf den Smart Rail Connectivity Campus (SRCC) und die 25 Kilometer lange Teststrecke der Erzgebirgsbahn zwischen Annaberg-Buchholz und Schwarzenberg. Die TU Chemnitz erforscht hier die Kommunikation, Automatisierung und Digitalisierung im Bahnverkehr der Zukunft. „Um Züge aus der Ferne zu steuern, braucht es neben hohen Bandbreiten vor allem den Datenaustausch in Echtzeit. Mit 5G-Standalone bringen wir das modernste Netz zu den modernsten Zügen. Mobilfunk reagiert dann so schnell wie das menschliche Nervensystem. Mit unserem Echtzeit-Netz kann die Eisenbahn aus der Ferne gesteuert werden“, so Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter.

Campus-Netz für Konfiguration von Alltagssituationen

Ein Teil der 5G-Infrastruktur wird als eigenständiges 5G Campus-Netz gebaut, damit die Forscherinnen und Forscher sowie Expertinnen und Experten das Netz für Forschungszwecke beliebig konfigurieren können. So lassen sich im Testfeld unterschiedlichste Alltagssituationen simulieren, ohne dass Nutzerinnen und Nutzer im öffentlichen Mobilfunk-Netz beeinträchtigt werden. Um das 5G Campus-Netz auf dem Smart Rail Connectivity Campus gemeinsam mit den Partnern optimal zu nutzen, startet Vodafone eine strategische Forschungskooperation mit der TU Chemnitz.

5G-Netz für die Forschungspartner auf der Teststrecke

„Wir freuen uns außerordentlich über die Forschungsinfrastruktur, die hier entstehen und unseren Forschern einzigartige Forschungspotenziale eröffnen wird. Großer Dank gilt allen beteiligten Partnern, aber auch dem Fördermittelgeber BMVI und dem sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer, der sich vielfach nachdrücklich für den SRCC eingesetzt hat“, so Prof. Dr. Uwe Götze, Prorektor für Transfer und Weiterbildung der TU Chemnitz.

Züge aus der Ferne steuern

Gemeinsam wollen die Partner den Schienenverkehr nachhaltig automatisieren und digitalisieren. Damit knüpfen sie an eine Weltpremiere an: Im September 2019 brachte Vodafone erstmalig 5G-Technik auf die Gleise. Für Forschungszwecke aktivierte Vodafone im erzgebirgischen Schlettau vorübergehend eine erste 5G-Station an der Teststrecke der Erzgebirgsbahn. Auf Initiative des Smart Rail Connectivity Campus (SRCC) steuerte der Digitalisierungskonzern so gemeinsam mit Thales einen Zug aus der Ferne.

Vermeidung von Unfällen und weniger Energie-Verbrauch

Mit dem 5G Campus-Netz wächst nun entlang der Eisenbahnstrecke zwischen Annaberg-Buchholz und Schwarzenberg auch der Smart Rail Connectivity Campus. Hier sollen Technologien entwickelt und getestet werden, um Züge sicher und effizient aus der Ferne zu steuern. Dadurch sollen künftig mehr Züge auf einem Streckenabschnitt fahren können. Das erhöht die Pünktlichkeit und reduziert den Energie-Verbrauch. Zudem soll erforscht werden, wie Echtzeit-Mobilfunk und das Internet der Dinge helfen können, unbeschrankte Bahnübergänge oder schwer einsehbare Streckabschnitte zu überwachen, um so künftig im Alltag Unfälle zu vermeiden.

5G ist wichtige Säule im Digitalisierungsprozess

„Wir freuen uns riesig über die neuen Möglichkeiten für das Forschungsnetzwerk, vor allem, wenn man bedenkt, dass Konnektivität eine wesentliche Säule im Digitalisierungsprozess darstellt“, so Sören Claus, Geschäftsführer der Smart Rail Connectivity Campus gGmbH.

5G-Vorteile auch für Besucher im öffentlichen Netz

Zeitgleich verstärkt Vodafone auch das öffentliche 5G-Netz entlang der 25 Kilometer langen Zugstrecke zwischen Annaberg-Buchholz und Schwarzenberg, sodass auch private Nutzer mit ihren Smartphones von höheren Bandbreiten und von niedrigen Reaktionszeiten profitieren. Damit wird beispielsweise der Download von hochauflösenden Videos oder großen Musik-Playlists noch schneller.

(Quelle: Pressemitteilung der Vodafone GmbH)

VODAFONE BAUT CAMPUS-NETZ FÜR TESTSTRECKE IM ERZGEBIRGE

Züge aus der Ferne steuern: TU Chemnitz & Vodafone arbeiten bei Forschungskooperation an 5G-Kommunikation & Automatisierung im Bahnverkehr

Die Erforschung des Einsatzes von 5G-Technik im Zugverkehr nimmt Fahrt auf: Vodafone stattet  im Auftrag der Technischen Universität Chemnitz das gesamte Testfeld im Erzgebirge mit modernster und komplett eigenständiger 5G-Technik aus. Bis 2022 bringt Vodafone das schnellste Mobilfunk-Netz Europas auf den Smart Rail Connectivity Campus (SRCC) und die 25 Kilometer lange Teststrecke der Erzgebirgsbahn zwischen Annaberg-Buchholz und Schwarzenberg. Die TU Chemnitz erforscht hier die Kommunikation, Automatisierung und Digitalisierung im Bahnverkehr der Zukunft. „Um Züge aus der Ferne zu steuern, braucht es neben hohen Bandbreiten vor allem den Datenaustausch in Echtzeit. Mit 5G-Standalone bringen wir das modernste Netz zu den modernsten Zügen. Mobilfunk reagiert dann so schnell wie das menschliche Nervensystem. Mit unserem Echtzeit-Netz kann die Eisenbahn aus der Ferne gesteuert werden“, so Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter.

Campus-Netz für Konfiguration von Alltagssituationen

Ein Teil der 5G-Infrastruktur wird als eigenständiges 5G Campus-Netz gebaut, damit die Forscherinnen und Forscher sowie Expertinnen und Experten das Netz für Forschungszwecke beliebig konfigurieren können. So lassen sich im Testfeld unterschiedlichste Alltagssituationen simulieren, ohne dass Nutzerinnen und Nutzer im öffentlichen Mobilfunk-Netz beeinträchtigt werden. Um das 5G Campus-Netz auf dem Smart Rail Connectivity Campus gemeinsam mit den Partnern optimal zu nutzen, startet Vodafone eine strategische Forschungskooperation mit der TU Chemnitz.

5G-Netz für die Forschungspartner auf der Teststrecke

„Wir freuen uns außerordentlich über die Forschungsinfrastruktur, die hier entstehen und unseren Forschern einzigartige Forschungspotenziale eröffnen wird. Großer Dank gilt allen beteiligten Partnern, aber auch dem Fördermittelgeber BMVI und dem sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer, der sich vielfach nachdrücklich für den SRCC eingesetzt hat“, so Prof. Dr. Uwe Götze, Prorektor für Transfer und Weiterbildung der TU Chemnitz.

Züge aus der Ferne steuern

Gemeinsam wollen die Partner den Schienenverkehr nachhaltig automatisieren und digitalisieren. Damit knüpfen sie an eine Weltpremiere an: Im September 2019 brachte Vodafone erstmalig 5G-Technik auf die Gleise. Für Forschungszwecke aktivierte Vodafone im erzgebirgischen Schlettau vorübergehend eine erste 5G-Station an der Teststrecke der Erzgebirgsbahn. Auf Initiative des Smart Rail Connectivity Campus (SRCC) steuerte der Digitalisierungskonzern so gemeinsam mit Thales einen Zug aus der Ferne.

Vermeidung von Unfällen und weniger Energie-Verbrauch

Mit dem 5G Campus-Netz wächst nun entlang der Eisenbahnstrecke zwischen Annaberg-Buchholz und Schwarzenberg auch der Smart Rail Connectivity Campus. Hier sollen Technologien entwickelt und getestet werden, um Züge sicher und effizient aus der Ferne zu steuern. Dadurch sollen künftig mehr Züge auf einem Streckenabschnitt fahren können. Das erhöht die Pünktlichkeit und reduziert den Energie-Verbrauch. Zudem soll erforscht werden, wie Echtzeit-Mobilfunk und das Internet der Dinge helfen können, unbeschrankte Bahnübergänge oder schwer einsehbare Streckabschnitte zu überwachen, um so künftig im Alltag Unfälle zu vermeiden.

5G ist wichtige Säule im Digitalisierungsprozess

„Wir freuen uns riesig über die neuen Möglichkeiten für das Forschungsnetzwerk, vor allem, wenn man bedenkt, dass Konnektivität eine wesentliche Säule im Digitalisierungsprozess darstellt“, so Sören Claus, Geschäftsführer der Smart Rail Connectivity Campus gGmbH.

5G-Vorteile auch für Besucher im öffentlichen Netz

Zeitgleich verstärkt Vodafone auch das öffentliche 5G-Netz entlang der 25 Kilometer langen Zugstrecke zwischen Annaberg-Buchholz und Schwarzenberg, sodass auch private Nutzer mit ihren Smartphones von höheren Bandbreiten und von niedrigen Reaktionszeiten profitieren. Damit wird beispielsweise der Download von hochauflösenden Videos oder großen Musik-Playlists noch schneller.

(Quelle: Pressemitteilung der Vodafone GmbH)

KINDERBOTSCHAFTER GESUCHT!

Du bist zwischen 6 und 18 Jahre alt?

Du interessierst dich für Technik und kennst die Region Erzgebirge wie deine Westentasche?

Du berichtest deinen Freunden und deiner Familie begeistert von Themen, die dich interessieren?

Dann haben wir ein tolles Projekt für dich!

Vielleicht hast du schon von uns gehört. Wir, der Smart Rail Connectivity Campus, bauen in Annaberg einen Forschungscampus auf, um das Bahnfahren der Zukunft mit zu erforschen und zu gestalten. Viele wissen aber nicht was wir hier machen und vorhaben. Genau aus diesem Grund brauchen wir deine Hilfe! Für unsere Homepage und den Infopoint am Unteren Bahnhof (hier entsteht übrigens der Forschungscampus) sollen Erklärvideos entstehen. Wo kommen wir her? Was machen wir? Was bringt die Zukunft? Diese Fragen sollen, unter anderem auch von dir, beantwortet werden. Keine Angst wenn du das noch nicht weißt. Hier helfen wir dir natürlich.

Hast du Lust, zu erleben wie ein Drehtag abläuft, mehr über den Smart Rail Connectivity zu erfahren und ein kleiner Star zu werden?

Dann freuen wir uns über eine Bewerbung bis zum 19.12.2021 von dir! Hier reicht uns eine E-Mail mit Name, Alter, Foto und eins bis zwei Sätze warum du gern dabei wärst und natürlich das Einverständnis deiner Eltern. Bitte schicke diese an contact@smart-rail-campus.de.

Voraussichtlich im Februar möchten wir dann auch schon mit den Dreharbeiten beginnen, sodass du spätestens am 14.01.2022 von uns Bescheid bekommst. Bei Fragen, kannst du dich gerne bei Stephanie Hoyer unter +49 3733 143 6436 oder contact@smart-rail-campus.de melden.

Wir freuen uns auf dich!

Dein Team des Smart Rail Connectivity Campus

EXKURSION MATHEREFERENDARE BEIM SMART RAIL CONNECTIVITY CAMPUS UND DEM DIGITALEN STELLWERK DER ERZGEBIRGSBAHN

Unter strengen Hygieneauflagen konnten wir angehenden Mathematiklehrern einen Einblick in die Forschungsaktivitäten des Smart Rail Connectivity Campus geben. Das Treffen war wichtig, um zukünftige Fachkräfte auf das Projekt aufmerksam zu machen. Absolventen in technischen Studienabschlüssen sind rar und der Wettbewerb zwischen den Unternehmen, die Fachkräfte benötigen, hoch. Die Mathereferendare sind wichtige Botschafter, um die Schüler und Schülerinnen auf die verschiedenen interessanten Berufsmöglichkeiten im MINT-Bereich aufmerksam zu machen und für die vielfältigen Einsatzfelder zu begeistern. Wir als SRCC möchten die Zusammenarbeit mit Schulen noch weiter ausbauen, um zukünftige Fachkräfte in der Region zu halten und Ihnen Perspektiven aufzuzeigen. Mithilfe von Exkursionen legen wir hier einen Grundstein, um praxisnah erste Anknüpfungspunkte zu schaffen.