Rückblick: DZM enable ATO Symposium 08.10.26

Am 08.10.26 fand in Lemgo eine Fachveranstaltung der Kollegen vom DZM-Standort Minden statt zur Vorstellung ihrer Projektergebnisse des Ende des Jahres auslaufenden DZM-Projekts enableATO für einen fahrerlosen, automatisierten Schienenverkehr in ländlichen Regionen als Backbone für eine nachhaltige, vernetzte Mobilität. Die offizielle Abschlussveranstaltung des Projekts folgt dann Anfang Dezember 2026.

Das „enableATO Symposium“ wurde in der offenen Begegnungsstätte InnovationSPIN im Zentrum des Innovation Campus Lemgo veranstaltet.

Der Annaberger DZM-Standort hat sich ebenfalls mit einem Beitrag beteiligt. Udo Wehner (TU Chemnitz, kurz TUC) hielt einen Vortrag zur Bedeutung von Remote Train Operation als Übergang zum Automatisierten Bahnbetrieb im ersten Vortragsblock zu den Perspektiven automatisierter Bahnsysteme.

Zudem nahm der DZM-Standort Annaberg (SRCC-Bündnis) an der Postersession mit einem Poster zu den Arbeiten der TUC-Professur Mensch und Technik im Projekt AuDiBaF-TMC sowie mit einem Modell eines Teleoperationsarbeitsplatzes teil.

Der Veranstaltungsrahmen wurde intensiv für Diskussionen zur weiteren Vertiefung der Kooperation zwischen beiden Bahnstandorten im DZM sowie für anstehende gemeinsame Aktivitäten und Vorbereitungen von gemeinsamen Projektskizze genutzt.

An dieser Stelle möchten wir einen herzlichen Dank ausrichten für die spannende Veranstaltung, intensiven Diskussionen und die Möglichkeit, unsere Aktivitäten zu präsentieren.

Rückblick: DZM-Vernetzungskonferenz in Berlin

Am Donnerstag, den 01. Oktober, fand im Spreespeicher Berlin die dritte Vernetzungskonferenz für die Standorte des Deutschen Zentrums Mobilität der Zukunft (DZM) auf Einladung des Projektträgers und des Bundesministeriums für Verkehr (BMV) statt.

Nach einer Begrüßung durch Dr. Claudia Elif Stutz, Staatssekretärin im BMV, bot die Konferenz wie in den vergangenen Jahren wieder umfassende Möglichkeiten zur intensiven Vernetzung und zum tiefgehenden fachlichen Austausch mit den Akteuren der inzwischen fünf DZM-Standorte.

Nach der Vorstellung des neu hinzukommenden DZM-Standorts Münchens konnten die bestehenden vier Standorte den aktuellen Stand ihrer Projektergebnisse pitchen und sich anschließend beim Ergebnis-Marktplatz tiefergehend austauschen. Für den Standort Annaberg standen beim Marktplatz Udo Wehner (TU Chemnitz) und Raik Tippmann (SRCC) Rede und Antwort zu den (Zwischen-)Ergebnissen aus den beiden Teilprojekten TMC und VdFOS. Für das Projekt TMC, in dem ein prototypischer Teleoperationsarbeitsplatz für einen Remote-Operator von Bereitstellungsfahrten zwischen Depot und Bahnhof entwickelt wird, konnte dabei vor Ort eine Miniatur des entwickelten Arbeitsplatzes gezeigt und erläutert werden. Auch die anderen DZM-Standorte präsentierten ihre Arbeiten anschaulich anhand mitgebrachter Exponate.

Am Nachmittag wurden die bereits entstandenen Kooperationen, Projektanbahnungen und Vernetzungsaktivitäten innerhalb des DZM-Netzwerks präsentiert. Unser Annaberger Standort hat hier bereits mit allen anderen bisherigen DZM-Standorten (Hamburg, Karlsruhe und Minden) themenspezifische Kooperationsideen auf den Weg gebracht, die in den kommenden Monaten in gemeinsame F&E-Projekte und Transferaktivitäten münden sollen. Zudem bot der spannende Impulsvortrag von Marc Augusto – Geschäftsführer des Mobility Data Space – neue Einblicke und Impulse auch von außerhalb des DZM-Netzwerks.

Um basierend auf zuvor identifizierten Themenfeldern für eine sinnvolle Zusammenarbeit, standortübergreifende Kooperationsideen (weiter) zu entwickeln und zu erweitern, fanden insgesamt fünf Themen-Labs im Format von World Cafés statt. Die fünf Standorte haben die folgenden Themen-Labs gemeinschaftlich organisiert und durchgeführt:

  • Sensorfusion
  • Mensch-Technik-Interaktion
  • Safety / Security
  • Smarte Infrastruktur
  • Nachhaltige Mobilitätsangebote (Intermodale Mobilität, Stadt-Land-Verknüpfung)

Hierbei hat der Standort Annaberg-Buchholz – moderiert durch Beatrice Schmieder (TU Chemnitz) und Marc Hesse (Universität Bielefeld) – das Thema Mensch-Technik-Interaktion näher beleuchten lassen.

Abschließend wurde durch MR Ingo Christian Hartmann – Referat G 12 beim BMV – ein Ausblick für die weitere Entwicklung des DZM gegeben, welche den Schlagworten „Kontinuität und Offenheit“ folgen soll. Auf der diesjährigen Vernetzungskonferenz zeigte sich einmal mehr, welchen Mehrwert die Zusammenarbeit komplementärer Standorte in einem überregionalen Forschungs- und Innovationsnetzwerk schafft: Wissen wird geteilt, Perspektiven und Kompetenzen ergänzen sich, Ressourcen werden gebündelt und neue gemeinsame Ideen für die Mobilität von morgen entstehen.

Rückblick: Wissenschaftsdialog – intensiver Austausch zwischen DZM-Standorten

Am Smart Rail Connectivity Campus in Annaberg-Buchholz durften wir am 01.09.2026 geschätzte Kollegen vom DZM-Standort Minden begrüßen.
Im Fokus war der intensive, fachliche Austausch zu Formaten der Wissenschaftskommunikation.

  • Wie erreicht man junge Menschen, das Fachpublikum oder die breite Öffentlichkeit?
  • Welche Formate haben sich bewährt?
  • Wo gibt es Herausforderungen?
  • Was können wir gemeinsam tun?

Zusammen mit Gero Brinkmann und Daniel Reinhart vom RailCampus OWL bzw. dem Projekt enableATO wurden genau diese Fragen diskutiert, Erfahrungen ausgetauscht und Ideen für gemeinsame Aktivitäten entwickelt.

Gero und Daniel konnten zudem eines unserer Formate für Kinder und Jugendliche direkt vor Ort selbst testen – das Lösen unserer Rätsel des EscapeTrains war ziemlich knifflig und begeistert nachweislich auch ein erwachsenes Publikum!

Zeitgleich waren Thore Arendt, Geschäftsführer des RailCampus OWL, und Thomas Parthum unterwegs an der TU Chemnitz, um Aufzeichnungen für ein gemeinsames Interviews u.a. an der Professur Allgemeine Psychologie und Human Factors und an der Professur Nachrichtentechnik aufzunehmen. Vielen Dank an Prof. Klaus Mößner und Beatrice Schmieder!

Ein solcher standortübergreifender Austausch im DZM-Netzwerk, wie dieser, bietet viel neuen Input, einen offenen Erfahrungsaustausch und liefert gemeinsame Ideen für den Wissenstransfer als Beitrag zur Mobilität der Zukunft!

Herzlichen Dank für die spannenden Gespräche und den Besuch in Annaberg-Buchholz!


Wir freuen uns bereits, auf die nächsten gemeinsamen Treffen und auf die Umsetzung der entwickelten Ideen.

Vertreterinnen und Vertreter aller DZM-Standorte mit Staatssekretärin Dr. Claudia Elif Stutz (8. v. r.). Foto: DZM

Internationales: Denken im „Gesamtsystem Mobilität“ entscheidender Erfolgsfaktor

TU Chemnitz mit dem Smart Rail Connectivity Campus (SRCC) als Standort des Deutschen Zentrum Mobilität (DZM) der Zukunft auf der Transport Research Arena (TRA) in Budapest

Auf Einladung des Bundesministeriums für Verkehr (BMV) nahmen Vertreter der Technischen Universität Chemnitz bzw. des Smart Rail Connectivity Campus (SRCC) vom 18. bis 21. Mai 2026 an der Transport Research Arena (TRA) in Budapest teil. Die TRA ist eine der wichtigsten europäischen Konferenzen für Forschung und Innovation im Transport- und Mobilitätssektor. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die Resilienz und Nachhaltigkeit von Transport- und Mobilitätssystemen sowie die länderübergreifende Zusammenarbeit bei deren Weiterentwicklung. Dabei wurde die entscheidende Bedeutung von verkehrsträger- und länderübergreifenden Ansätzen der Systemgestaltung deutlich.

Prof. Dr. Gerd Strohmeier (r.), Rektor der TU Chemnitz, und Prof. Dr. Uwe Götze (2. v. r.), DZM-Standortsprecher am Standort Annaberg-Buchholz, im Gespräch mit Dr. Claudia Elif Stutz (l.), Staatssekretärin im Bundesministerium für Verkehr, sowie Vertreterinnen und Vertretern anderer DZM-Standorte.In zahlreichen Gesprächen wurde die nationale und internationale Vernetzung mit Expertinnen und Experten vorangetrieben. Vertreten durch den Rektor der TU Chemnitz, Prof. Dr. Gerd Strohmeier, den DZM-Standortsprecher Prof. Dr. Uwe Götze und den Netzwerkmanager des SRCC am Standort Annaberg-Buchholz, Thomas Parthum, fand ein reger Austausch statt. Ein Höhepunkt war der Besuch von Dr. Claudia Elif Stutz, Staatssekretärin im BMV. Sie informierte sich über die Projekte und Kompetenzen des DZM und seiner Standorte.

Der Rektor der TU Chemnitz sagte dazu:

„Als DZM-Standort mit besonderer Kompetenz für Kommunikationslösungen und Migrationskonzepte im Schienenverkehr tragen wir gern zur weiteren Entwicklung des DZM bei und freuen uns auf die weitere Vertiefung  der Zusammenarbeit mit den anderen Standorten in gemeinsamen Projekten. Gleichzeitig laden wir andere Institutionen zu gemeinsamer Forschung und Erprobung ein, um mit der am Standort Annaberg-Buchholz vorhandenen Forschungsinfrastruktur Ideen schnell und nachhaltig in die Praxis umzusetzen.“

Text: Prof. Uwe Götze und Thomas Parthum

Messfahrt, Meilenstein und Fiber Optic Sensing

✅ Wir freuen uns, einen wichtigen Meilenstein des Projektes Virtualisierung von Balisen-(teil-) funktionen mit Fiber Optic Sensing (VdFOS)
zu teilen: 

Auf dem Triebfahrzeug BR708 des Partners DB InfraGO konnten wir erfolgreich die GNSS-Ortung u.a. für die Referenzmessung in Betrieb nehmen. Die Mess- und Verifikationsfahrten auf dem Gelände des Fahrzeug- und Technologiezentrum Chemnitz (FTC) der Erzgebirgsbahn wurden erfolgreich abgeschlossen – ein weiterer Schritt hin zur zuverlässigen digitalen Ortung im Bahnbetrieb. 

🔜 Mit der Freigabe unseres Projektträgers TÜV Rheinland Group können wir nun in die nächste Phase starten. Die land- und fahrzeugseitige Rechentechnik wird beschafft und gemeinsam mit der parallel entwickelten Software zusammengeführt, integriert und weiterentwickelt. 

VdFOS ist im Rahmen von AuDiBaF gefördert durch das Bundesministerium für Verkehr. 

Rückblick: SRCC zu Besuch bei der IT-TRANS

Unsere Kollegen Marco Rehme und Thomas Parthum besuchten vom 03. bis 05 März die IT-TRANS 2026 in der Messe Karlsruhe. Die internationale Fachmesse für digitale Technologien im öffentlichen Verkehr brachte wieder Verkehrsunternehmen, Verkehrsverbünde, IT-Unternehmen und Behörden zusammen, um über Digitalisierung im öffentlichen Verkehr zu sprechen und neue Lösungen für den ÖPNV zu präsentieren.

Unsere Kolleginnen und Kollegen des Leistungszentrums Karlsruhe Mobility – als unser Partnerstandort des Deutschen Zentrums Mobilität der Zukunft (DZM) – waren mit ihren Forschungspartnern auf einem Gemeinschaftsstand der TechnologieRegion Karlsruhe vertreten, um ihre Forschungarbeiten im Rahmen des Karlsruhe Mobility Lab vorzustellen.

Auch wir konnten auf der Messe über unsere Forschungsaktivtäten am SRCC informieren. Vor allem haben wir aber die Zeit vor Ort genutzt, uns mit den Kolleginnen und Kollegen vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) über die weitere konsequente Vertiefung der Zusammenarbeit auszutauschen – auch über die auslaufende DZM-Förderperiode hinaus.

Konkrete Ansatzpunkte für eine gemeinsame Kooperation zwischen SRCC und KIT in Folgeprojekten ergaben sich insbesondere aus den bei uns am SRCC im Bereich der Vollbahnssysteme (und der zugehörigen Teststrecke im Erzgebirge) bereits gesammelten Erfahrungen für die Forschung und Erprobung des Automatisierten Fahrbetriebs von Schienenfahrzeugen und den in Karlsruhe angedachten Forschungs- und Testaktivitäten für einen Automatisierten Fahrbetrieb von Straßenbahnen.

Der Austausch zu bisher bereits und zukünftig gewonnenen Erkenntnissen in beiden Teilbereichen des Schienenverkehrs (Vollbahn und Straßenbahn) mit ihren teilweise ähnlichen, teilweise differenzierten Anforderungen wird Synergieeffekte heben und gegenseitig neue Forschungsimpulse geben.  

Es ist das erklärte Ziel der vier DZM-Standorte, neben Annaberg-Buchholz und Karlsruhe auch Minden und Hamburg, nachhaltige Forschungskooperationen aufzubauen und die jeweiligen Innovationsnetzwerke zu schlagkräftigen Akteuren der Forschungslandschaft mit erfolgreichen Projektkonsortien zusammenzuführen.

Rückblick: DZM-Hot Topic Seminar in Minden

Am 25. und 26. Februar 2026 veranstalteten unsere Kolleginnen und Kollegen vom Mindener Standort des Deutschen Zentrums Mobilität der Zukunft (DZM) ihr zweites DZM-Hot-Topic-Seminar unter dem Titel „Multimodale Strategien & Technologien für die Mobilität von morgen“.

Unsere Kollegen Thomas Parthum und Marco Rehme waren als Vertreter des SRCC vor Ort und haben neben der Teilnahme am spannenden Veranstaltungsprogramm die Gelegenheit genutzt, sich mit den DZM-Partnern zu den gegenseitigen Projektfortschritten und Anknüpfungspunkten für zukünftige Kooperationen auszutauschen sowie um das ETCS-Labor der DB Systemtechnik und das autonom fahrende Ein-Schienen-Fahrzeug MONOCAB zu besichtigen.

Der erste Tag (Spring Event 2026) widmete sich Innovationsbedarfen im multimodalen Verkehr und wurde abgerundet durch Führungen über das Gelände der Mindener Kreisbahnen GmbH.

Am zweiten Veranstaltungstag (Future Rail Forum 2026) konnten sich Expertinnen und Experten in den Räumlichkeiten der HARTING Deutschland GmbH & Co. KG mit Vorträgen und in Diskussionen zum Thema nahtlose Übergänge zwischen den Verkehrsträgern – im Personenverkehr wie im Gütertransport – austauschen. Der bedarfsorientierte Verkehr im ländlichen Raum und die Rolle autonomer Systeme, Schnittstellen und KI – Themen, die auch unsere Forschungsarbeit prägen – waren prominente Inhalte dieser Diskussionen.

Wir freuen uns auf den Austausch mit den Partnern in weiteren DZM-Veranstaltungen.

Rückblick: SRCC beim Netzwerktag – Zivile Sicherheitsforschung für die Gesellschaft

Wir als Smart Rail Connectivity Campus (SRCC) nahmen am 19.02.2026 am „Netzwerktag Cluster 3 – Zivile Sicherheitsforschung für die Gesellschaft“ zu dem Förderprogramm HorizonEurope in Köln teil und stellten den SRCC als möglichen Partner für europäische Projektideen vor.

Thomas Parthum hat für uns als Verantwortlicher für das Partnetzwerkmanagement die Gelegenheit genutzt, die einzigartigen Forschungs- und Erprobungsmöglichkeiten im Erzgebirge für den Bereich Zivile Sicherheit für Verkehrsinfrastrukturen zu präsentieren:

  • Was bietet das Netzwerk?
  • Welche Erfahrungen können wir einbringen?
  • Was sind potenzielle Ideen und Ansätze für eine zukünftige Zusammenarbeit?

Wir freuen uns auf neue Projekte, interessante Kontakte und sind offen für Anfragen.

Wir danken Kristina Kittner (TU Chemnitz), dass wir „auf den Zug aufspringen“ konnten und dankenswerterweise durch Christine Prokopf die Möglichkeit bekamen, uns vorzustellen. Ein herzliches Dankeschön auch an das Team der NKS Sicherheitsforschung für die sehr gelungene Veranstaltung!

Rückblick: DZM-Winterschool 2026 in Chemnitz und Annaberg-Buchholz

Vom 19. bis 21.01.2026 trafen sich am DZM-Standort des Smart Rail Connectivity Campus 18 Promovierende bzw. Post-Docs sowie zusätzlich weitere Vertreter der vier Standorte des Deutschen Zentrums Mobilität der Zukunft (DZM) zur zweiten DZM-Winterschool, die diesmal unter dem thematischen Schwerpunkt der „Mensch-Technik-Interaktion“ stand. Dieses Themenfeld beschäftigt die Forschenden aller vier Standorte in ihren Projekten ganz maßgeblich und wie die Diskussionen auf der Veranstaltung zeigten, existieren hier forschungsseitig bisher noch nicht abschließend gelöste Herausforderungen – unter anderem für das Automatisierte Fahren auf der Straße und der Schiene. Ein großer Vorteil des DZM-Netzwerks ist, dass diese Herausforderungen durch einen gemeinsamen Austausch standortübergreifend leichter bewältigt werden können. Ganz konkret zeigte sich dies während der Winterschool durch die unterschiedlichen Betrachtungswinkel auf die gleichen Kernfragen der Mensch-Technik-Interaktion aus den Perspektiven verschiedener Disziplinen und Kompetenzschwerpunkte der Forscher aus Annaberg-Buchholz, Hamburg, Karlsruhe und Minden.

Am Montag, den 19.01.2026, konnten sich die Teilnehmenden bei einem gemeinsamen Get-Together-Dinner in Chemnitz kennenlernen. Am Dienstag, den 20.01.2026, folgte dann der erste Programmtag im Campusgebäude des SRCC am Unteren Bahnhof Annaberg-Buchholz mit einem bunten Mix aus Besichtigungs-, Vortrags-, Workshop-, und Diskussionsteilen. Ein gemeinsames Abendessen in der Annaberger Altstadt bot genug Raum für vertiefende Gespräche. Am Mittwoch, den 21.01.2026 wurde das erneut gemischte Arbeitsprogramm im IdeenReich der Universitätsbibliothek der TU Chemnitz fortgesetzt. Zwei Workshops am Dienstag und Mittwoch beleuchteten jeweils das Themenfeld der Zusammenarbeit zwischen Mensch und automatisierten Fahrzeugsystemen am konkreten Fallbeispiel der Teleoperation von Schienenfahrzeugen. Sie rückten die nutzendenzentrierte Gestaltung und die Ableitung von Anforderungen an entsprechende Systeme in den Mittelpunkt.

Die Vernetzung zwischen den vier DZM-Standorten wird bereits Ende Februar 2026 mit einem weiteren Hot-Topic-Seminar in Minden fortgesetzt.

Gefördert durch das Bundesministerium für Verkehr aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Testfahrten am Smart Rail Connectivity Campus

Im Projekt „Virtualisierung von Balisen-(teil-)funktionen durch Fiber Optic Sensing„ konnten wir am 02.12.2025 gemeinsam mit unseren Partnern im Testfeld des Smart Rail Connectivity Campus und dem Digitalen Testfeld Bahn im Erzgebirge einen weiteren Meilenstein absolvieren.

Bei eisigen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein fuhren wir mit der BR708 der DB InfraGo zwischen Schlettau und Markersbach.

Die Fahrten dienten im Projekt für die

✅ Signaturmessung des Fahrzeug via Fiber Optic Sensing durch Frauscher Deutschland & Sensonic
✅ GNSS-Referenzmessung zur Lokalisierung durch TU Chemnitz Professur Nachrichtentechnik.

Im nächsten Schritt bauen wir das Gesamtsystem gemeinsam mit der TU Chemnitz Professur Betriebssysteme auf.

Der SRCC ist sehr stolz ein Teil der Testkompanie gewesen zu sein, bei der parallel Messungen zu ✅ Verfügbarkeit und ✅ Signalstärke von #FRMCS
für den Ausbau des Testfelds liefen.

Ein großes Dankeschön von SRCC e.V. als Projektkoordinator an alle Konsortialpartner für die starke Zusammenarbeit! Gemeinsam treiben wir die Digitalisierung der Bahn im Erzgebirge voran.

Ein Förderprojekt des Deutsches Zentrum Mobilität der Zukunft.
Gefördert durch das Bundesministerium für Verkehr.