Veranstaltungshinweis: Einblicke in den SRCC – Mit der EAB durch die Sommerferien

Annlässlich der Fahrten der Erzgebirgischen Aussichtsbahn öffnet der SRCC am 08.08. und 15.08.26 zwischen 10 und 18 Uhr seine Türen. Besucherinnen und Besucher erhalten spannende Einblicke rund um die Themen Mobilität der Zukunft und Schienenverkehrsforschung.

Nutzen Sie die Gelegenheit in den Sommerferien, nicht nur den SRCC kennenzulernen, sondern auch mit der Erzgebirgischen Aussichtsbahn durch die malerische Landschaft zwischen Annaberg-Buchholz und Schwarzenberg zu fahren.

Sommerferien mit der Erzgebirgischen Aussichtsbahn

Schneeberger Straße 60

08340 Schwarzenberg

Unter diesem Motto laden die Ehrenamtler des Vereins Sächsischer Eisenbahnfreunde am 8. August und am 15. August zu Entdeckungen mit der Erzgebirgischen Aussichtsbahn ein. Die Züge fahren jeweils um 08.57 Uhr, 13.00 Uhr und 16.12 Uhr in Schwarzenberg ab und erreichen Annaberg-Buchholz unt Bf um 09.58 Uhr 14.00 Uhr und 17.11 Uhr. Fahrtmöglichkeiten ab hier bestehen jeweils um 10.41 Uhr, 14.35 Uhr und 17.50 Uhr. Der Ausgangsbahnhof Schwarzenberg wird um 11.38 Uhr, 15.32 Uhr und 18.46 Uhr erreicht.

Auf allen Unterwegsbahnhöfen bzw. -haltepunkten bestehen Zu- und Ausstiegsmöglichkeiten.

Während der Aufenthaltszeiten in Annaberg-Buchholz unt Bf wird Smart Rail Connectivity Campus e.V. (SRCC) den dortigen Forschungscampus vorstellen.

An beiden Tagen lädt auch das Eisenbahnmuseum Schwarzenberg zu einem Besuch ein. Die Fahrten der EAB enden und beginnen (Ausnahme: erster Zug des Tages) im Eisenbahnmuseum, das auf diese Weise ganz bequem erreicht werden kann.

Zum Einsatz gelangen die historischen Schienenbusse, auch als „Ferkeltaxi“ bekannt, der Firma Eisenbahnnostalgie Vogtland.

Übrigens, sollten Sie den 1. August als ursprünglich geplanten Termin in der Aufstellung vermissen, dann sagen Ihnen die Vereinsmitglieder, dass diese Fahrten wegen Streckenbauarbeiten auf den 15. August verschoben werden mussten.

Wer an diesen beiden Tagen nicht mit der EAB reisen kann, dem sei das Wochenende 19./20. September 2026 empfohlen: Anlässlich des „Tages der Schiene“ öffnet das Eisenbahnmuseum Schwarzenberg seine Lokschuppentore zu einer kleinen Herbstausstellung und die Ferkeltaxis sind an beiden Tagen auf der Strecke unterwegs.

Freunde des dampflokbespannten Reisens sollten sich die Wochenenden 17./18. Oktober 2026 sowie 12./13. Dezember 2026 vormerken. Dann zieht die vereinseigene 50 3616 den VSE-Museumszug zwischen Schwarzenberg und Annaberg-Buchholz.

Traditionell kommt für die „Licht´lfahrten auf der EAB“ am 28./29. Dezember 2026 ein moderner Triebwagen Baureihe 642 der Erzgebirgsbahn zum Einsatz.

(Programmänderung vorbehalten)

Terminübersicht: Erzgebirgische Aussichtsbahn 2026

8. August                     Mit der EAB durch die Sommerferien

15. August                   Mit der EAB durch die Sommerferien

19./20. September     Mit der EAB zum Tag der Schiene

17./18. Oktober          Herbstdampf mit der EAB

12./13. Dezember      Weihnachtsmarktdampf mit der EAB

28./29. Dezember      Licht´lfahrten mit der EAB

Informationen und Fahrkarten sind u. a. erhältlich:

  • im Internet unter: https://www.erzgebirgische-aussichtsbahn.de/1/online-buchung
  • Schwarzenberg-Information, Untere Schloßstraße 3, 08340 Schwarzenberg (Bitte beachten Sie die neue Anschrift!)
  • Tourist-Information im „Haus des Gastes – Kaiserhof“, Annaberger Str. 80, 08352 Raschau-Markersbach
  • Stadtverwaltung Scheibenberg, R.-Breitscheid-Str. 35, 09481 Scheibenberg
  • Tourist-Information Schloss Schlettau, Schlossplatz 89, 09487 Schlettau
  • Crottendorfer Räucherkerzenland, Am Gewerbegebiet 11, 09474 Crottendorf
  • Tourist-Information Annaberg-Buchholz, Buchholzer Str. 2, 09456 Annaberg-Buchholz
  • sowie Restkarten beim Zugpersonal

Höhepunkt einer jeden Reise mit der Erzgebirgischen Aussichtsbahn ist ohne Zweifel die Überfahrt über den Markersbacher Viadukt, der wegen seiner filigranen Bauweise auch als „Streichholz-Brücke“ bekannt ist.

Foto: Steffen Schmidt

Weitere Informationen bei:

Verein Sächsischer Eisenbahnfreunde e. V.

Eisenbahnmuseum Schwarzenberg

Schneeberger Straße 60

08340 Schwarzenberg

E-Mail:     info@vse-eisenbahnmuseum-schwarzenberg.de

Internet:   www.vse-eisenbahnmuseum-schwarzenberg.de

SAVE THE DATE: Smart Rail Enquete 2027

Gemeinsam mit der CANCOM Austria, der ÖVG – Österreichische Verkehrswissenschaftliche Gesellschaft und INCYDE werden von 10.-12. März 2027 im Rahmen der Smart Rail Enquete 2027 wieder Exerp:tinnen aus Infrastruktur, Industrie und Forschung in Wien zusammengebracht.

Das erwartet Sie:

  • Fachvorträge zu Digitalisierung, Kommunikation & neuen Technologien
  • Schwerpunkte wie FRMCS, Quantenkryptographie und Cybersecurity
  • Hochkarätige Podiumsdiskussion „Zukunfts-Technologien im Spannungsfeld von Möglichkeiten und Sicherheit“
  • Networking & praxisnahe Einblicke


Mit dabei: hochkarätige Speaker aus den Bereichen Eisenbahn-Infrastrukturunternehmen, österreichisches Bundeskanzleramt, Direktion Staatsschutz und Nachrichtendienst, führende Hochschul- und Forschungseinrichtungen sowie Hersteller aus der Branche.

Besonderes 2027:
Erstmals lässt sich die Smart Rail Enquete mit dem Wiener Eisenbahnkolloquium (9.-10. März 2027) kombinieren – für 4 Tage voller Wissen, Austausch und Perspektiven.
Sichern Sie sich Ihr Kombi-Ticket zum Early-Bird Preis! 


Weiteres Highlight – Live-Bahnbetrieb der „Modellbahn-Freunde“

Rückblick: SRCC zur Makers United 2026

Ein spannendes und erfolgreiches Wochenende liegt hinter uns.

👩‍🏫 Freitag – Young Makers Day

In unserem Workshop einen elektronischen Wechselblinker bauen, wie er an einem unbeschrankten Bahnübergang eingesetzt wird.

Von den ersten Lötversuchen bis zu echten Nachwuchsprofis war alles dabei. Auch das passende Andreaskreuz wurde während des Workshops sogar direkt mit dem 3D-Drucker gefertigt.

Besonders begeistert hat uns die Neugier der Kinder. Es wurde gefragt, ausprobiert, gelötet und mit viel Geduld gearbeitet. Am Ende konnten alle ihren Wechselblinker mit nach Hause nehmen – vielleicht findet er schon bald seinen Platz auf der heimischen Modelleisenbahn. 🚂💡

Ein besonderes Highlight: Fast die Hälfte der Teilnehmenden waren Mädchen. Das zeigt, dass sich immer mehr junge Menschen – unabhängig vom Geschlecht – für Technik und MINT-Themen begeistern.

☀️ Samstag – Makers United

Am Samstag öffnete die Makers United ihre Türen für alle Interessierten. Gemeinsam mit Rail.S e. V. konnten wir trotz der sommerlichen Temperaturen zahlreiche Gäste an unserem Stand begrüßen.

Neben unserem Lötprojekt sorgten auch ausgewählte Rätsel aus dem EscapeTrain für viele knifflige Momente.

Ein großes Dankeschön an das Organisationsteam der Makers United sowie an alle Mitstreiterinnen und Mitstreiter für die gelungene Veranstaltung.

Vielen Dank auch für die zahlreichen interessanten Gespräche, die neuen Kontakte und den inspirierenden Austausch innerhalb der Makerszene.

Wir freuen uns schon jetzt auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr! 😊

Rückblick I Recenze: RailInnoHUB SN-CZ Innovationswerkstatt und Netzwerktreffen I Inovační workshop a sítové setkání RailInnoHUB SN-CZ

Am 22. und 23. Juni 2026 fand im Rahmen des Projekts RailInnoHUB SN‑CZ die Innovationswerkstatt mit anschließendem Netzwerktreffen in Chomutov und Annaberg‑Buchholz statt. Ziel der Veranstaltung war es, Akteurinnen und Akteure aus Sachsen und Tschechien zusammenzubringen, innovative Ideen zu entwickeln und konkrete Projektansätze für die Zukunft grenzüberschreitender Bahninnovationen zu initiieren.

Auftakt mit Impulsen aus der Praxis

Die Innovationswerkstatt im Stadttheater Chomutov startete mit einer Reihe thematischer Impulsvorträge. Vertreter führender Unternehmen und Organisationen beleuchteten zentrale Zukunftsthemen der Bahnbranche: alternative Antriebssysteme, die Digitalisierung der Infrastruktur sowie innovative Signal- und Überwachungstechnologien.

Ergänzt wurden diese Beiträge durch Praxisbeispiele zu Online‑Monitoring und regionalen Hochgeschwindigkeitsprojekten, die den Teilnehmenden wertvolle Einblicke in aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen gaben.

Vom Denken zum Handeln: Ideenwerkstätten

Unter dem Motto „Vom Denken zum Handeln“ war der Workshopteil ein zentraler Punkt der Veranstaltung. In gemischten Teams aus sächsischen und tschechischen Teilnehmenden wurden Ideen diskutiert, weiterentwickelt und teilweise in konkrete Projektskizzen überführt.

Die offene Arbeitsatmosphäre sowie der gezielte Austausch von Perspektiven führten zu konkreten Ansätzen und Kooperationsideen. Erste Ergebnisse wurden bereits am selben Tag vorgestellt und gemeinsam beim abendlichen Get-Together reflektiert.

Networking als Schlüssel zum Erfolg

Neben der inhaltlichen Arbeit bot die Veranstaltung vielfältige Möglichkeiten zum Networking. Der Marktplatz mit begleitender Ausstellung sowie das abendliche „Eat.Talk.Work.“-Format ermöglichten intensive Gespräche und den Aufbau neuer bzw. Stärkung vorhandener Partnerschaften.

Eine Besonderheit stellte das Netzwerktreffen am zweiten Veranstaltungstag dar: Während einer gemeinsamen Fahrt in einem Sonderzug von Chomutov nach Vejprty und den Aufenthalt am Forschungscampus des SRCC in Annaberg-Buchholz fanden fachliche Diskussionen und Networking‑Runden statt.

Gemeinsamer Ausblick

Beim abschließenden „Check‑out“ wurde via Online-Pinnwand zentral gesammelt, welche der entwickelten Ideen in konkrete Projekte überführt werden können und welche weiteren Themen im Projektverlauf in den Mittelpunkt rücken könnten.

Ergebnisse der Veranstaltung

Die Innovationswerkstatt und das Netzwerktreffen haben wichtige Impulse für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit gesetzt:

  • Aufbau und Vertiefung zahlreicher sächsisch‑tschechischer Netzwerkbeziehungen
  • Entwicklung erster Projektskizzen und konkreter Kooperationsansätze
  • Identifikation zentraler Zukunftsthemen:
      • Infrastrukturentwicklung
      • alternative Antriebe, insbesondere Wasserstoff
      • grenzüberschreitende Kommunikation und Zusammenarbeit

Fazit

Die Veranstaltung hat erneut deutlich gemacht, dass Innovation im Bahnsektor vor allem durch Zusammenarbeit entsteht. RailInnoHUB schafft hierfür den passenden Rahmen – interdisziplinär, international und praxisorientiert.

Die entstandenen Ideen bilden nun die Grundlage für weitere Projektentwicklungen im Rahmen des Interreg‑Programms Sachsen–Tschechien und darüber hinaus.

Ve dnech 22. a 23. června 2026 se v rámci projektu RailInnoHUB SN CZ uskutečnil inovační workshop s následným sítovým setkáním v Chomutově a Annabergu Buchholzu. Cílem akce bylo spojit aktéry ze Saska a České republiky, vyvinout inovativní nápady a iniciovat konkrétní projektové přístupy pro budoucnost přeshraničních železničních inovací.

Úvod s podněty z praxe

Inovační workshop v Městském divadle v Chomutově začal řadou tematických úvodních přednášek. Zástupci předních podniků a organizací se zaměřili na klíčová témata budoucnosti železničního odvětví: alternativní pohonných systémy, digitalizaci infrastruktury a inovativní signalizační a monitorovací technologie.

Tyto příspěvky byly doplněny příklady z praxe týkajícími se online monitorování a regionálních projektů vysokorychlostních železnic, které účastníkům poskytly cenný vhled do aktuálního vývoje a výzev.

Od myšlenky k činu: tvůrčí dílny

Pod heslem „Od myšlenky k činu“ tvořila část věnovaná workshopům ústřední bod akce. Ve smíšených týmech složených ze saských a českých účastníků se diskutovalo o nápadech, které se dále rozvíjely a v některých případech byly převedeny do konkrétních projektových náčrtů.

Otevřená pracovní atmosféra a cílená výměna pohledů vedly ke konkrétním přístupům a nápadům na spolupráci. První výsledky byly představeny již téhož dne a společně zhodnoceny během večerního setkání.

Networking jako klíč k úspěchu

Kromě práce na obsahu nabídla akce rozmanité možnosti pro networking. Tržiště s doprovodnou výstavou i večerní formát „Eat.Talk. Work.“ umožnily intenzivní rozhovory a navázání nových či prohloubení stávajících partnerství.

Zvláštností bylo setkání účastníků sítě druhý den akce: během společné jízdy speciálním vlakem z Chomutova do Vejprt a pobytu na výzkumném kampusu SRCC v Annabergu-Buchholzu proběhly odborné diskuse a networkingová setkání.

Společný výhled

Při závěrečném „check-outu“ se prostřednictvím online nástěnky centrálně shromáždily informace o tom, které z vyvinutých nápadů lze převést do konkrétních projektů a která další témata by se v průběhu projektu mohla dostat do popředí.

Výsledky akce

Inovační dílna a setkání sítě poskytly důležité podněty pro přeshraniční spolupráci:

  • vytvoření a prohloubení četných saských a českých síťových vztahů
  • vypracování prvních návrhů projektů a konkrétních přístupů ke spolupráci
  • identifikace klíčových témat budoucnosti:

o    rozvoj infrastruktury

o    alternativní pohony, zejména vodík

o    přeshraniční komunikace a spolupráce

Závěr

Akce opět jasně ukázala, že inovace v železničním sektoru vznikají především díky spolupráci. RailInnoHUB pro to vytváří vhodný rámec – interdisciplinární, mezinárodní a orientovaný na praxi.

Vzniklé nápady nyní tvoří základ pro další rozvoj projektů v rámci programu Interreg Sasko–Česko i mimo něj.

Rückblick: Jahrestagung des Fakultäts- und Fachbereichstags Wirtschaftsingenieure zu Besuch

SmartRail im Fokus: Chancen, Innovation und Zukunftsperspektiven im Erzgebirge

Im Rahmen der Jahrestagung des Fakultäts- und Fachbereichstags Wirtschaftsingenieure durften wir gestern in Annaberg-Buchholz 30 Professor:innen aus ingenieurwissenschaftlichen Fachrichtungen sowie Vertreter:innen verschiedener Hochschulen willkommen heißen. Es bot sich eine großartige Gelegenheit, den Smart Rail Connectivity Campus einem deutschlandweiten Fachpublikum zu präsentieren.

Nach dem Besuch der beeindruckenden St. Annenkirche in Annaberg-Buchholz ging es direkt in den historischen Brückenschlag am „Unteren Bahnhof“ mit spannenden Einblicken in die Innovationskraft und Entwicklung der Region Erzgebirge.

Innovations- und Zukunftsstandort:

  • Christian Uhlig (Stadt Annaberg-Buchholz) zeigte die historische Entwicklung des Standorts und die Transformation des Bahnhofs – ein gelungenes Beispiel für nachhaltige Ressourcennutzung.
  • Jan Kammerl (Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH & SRCC-Vorstand) beleuchtete die wirtschaftlichen Hintergründe der Region und die Chancen für standortbezogene Entwicklung – insbesondere als Antwort auf den demografischen Wandel.
  • Julia Döring (SRCC & Technische Universität Chemnitz) stellte das wachsende Netzwerk, die Forschungs- und Entwicklungsprojekte sowie die einmalige Infrastruktur im Erzgebirge und die Weiterbildungsangebote vor, die den SRCC zu einem starken Innovationsknotenpunkt machen.
  • Prof. Dr. Klaus Mößner (Technische Universität Chemnitz – Nachrichtentechnik) gab spannende Einblicke in das 5G-Forschungsinfrastruktur – inklusive innovativer Anwendungen wie Network Slicing, Echtzeit-Videoübertragung bei teleoperierten Fahren und der Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn, Vodafone Tech Innovation Center Dresden und weiteren (inter-)nationalen Partnern im Kontext von FRMCS und ETCS.
  • Stefanie Friedel (Frauscher Sensortechnik Deutschland GmbH) präsentierte den Standort des Konzerns als Beispiel für erfolgreiche Firmenansiedlung und moderne Sensortechnologie im Bereich Achszähltechnik anschaulich am Demonstrator.

Vielen Dank an Beteiligte, Partner und Unterstützer:
Der SRCC zeigt eindrucksvoll, wie durch starke Partnerschaften, zukunftsweisende Infrastruktur und innovative Technologien ein Leuchtturmprojekt entsteht, das weit über die Region hinaus Strahlkraft entfaltet.

Ein wichtiger Schritt, um den Standort Erzgebirge und den SRCC als Treiber für Mobilität, Digitalisierung und Innovation national weiter zu positionieren.

Ein großes Dankeschön an alle Beteiligten für die inspirierenden Beiträge und den offenen Dialog sowie einen herzlichen Dank an die Westsächsische Hochschule Zwickau (Romy Glaser & Christian-Andreas Prof. Dr.-Ing. habil. Schumann) für die Möglichkeit, den SRCC im Zuge der Jahrestagung vorzustellen.

Rückblick: Innovation in der Region – Smart Rail Connectivity Campus feiert 24 wegweisende WIR!-Projekte

Annaberg-Buchholz 10. Juni 2026 – Ein starkes Signal für die Mobilität von morgen und den Strukturwandel in der Region: Am gestrigen Mittwoch blickte der Smart Rail Connectivity Campus (SRCC) auf seiner feierlichen WIR!-Abschlussveranstaltung auf eine erfolgreiche Projektphase zurück. Insgesamt 24 Innovationsprojekte wurden im Rahmen der BMFTR-Förderung „Wandel durch Innovation in der Region“ (WIR!) auf den Weg gebracht, um den Schienenverkehr innovativer und nachhaltiger zu gestalten.
 
Hand in Hand für Innovationen in der Region
Getreu dem Namen des Bündnisses betonte der Vorstandsvorsitzende des Smart Rail Connectivity e.V. Rolf Schmidt in seinen Grußworten: „Innovation ist nicht von der Größe einer Region abhängig, sondern von den Menschen, die sie vorantreiben“. Er ist als Oberbürgermeister der Großen Kreisstadt Annaberg-Buchholz besonders stolz auf das Geleistete, denn die Stadt unterstützt das Vorhaben als ein Kernpartner auf vielen Ebenen. Die treibende wissenschaftliche Kraft lag bei der Technischen Universität Chemnitz als weiterer Kernpartner des Bündnisses. Die TU Chemnitz war an sage und schreibe 22 der 24 Projekte direkt beteiligt und brachte gebündelte Spitzenkompetenz in den Campus ein. Mit dem erfolgreichen Abschluss dieser 24 Projekte zieht der Smart Rail Connectivity Campus eine herausragende Bilanz der WIR!-Förderphase und stellt die Potenziale heraus, die durch die Projektergebnisse entstanden sind.
 
Einzigartige 5G-Infrastruktur als Katalysator für die regionale Wirtschaft
Ein absolutes Highlight und Alleinstellungsmerkmal des Vorhabens ist die mit starken Partnern errichtete, einzigartige 5G-Forschungsinfrastruktur am Campus in Annaberg-Buchholz sowie der Zugriff auf die Teststrecke der Erzgebirgsbahn. Auf der Veranstaltung wurde eindrucksvoll aufgezeigt, wie der SRCC und diese Infrastruktur zielführend Katalysator für den regionalen Strukturwandel sein kann. Ein Fokus liegt beispielsweise auf der echtzeitfähigen Videoübertragung in unserem Fall von der Kamera hin zum Server. Diese Technologie bildet das Fundament für das sogenannte „Remote-Fahren“ – der Fernsteuerung von Schienenfahrzeugen durch einen Operator. „Der Standort Annaberg-Buchholz ist für derartige Anwendungen ideal, um Forschung und Praxis zu verbinden. Hier können gemeinsam Ideen entwickelt und schnell konzeptionell überprüft werden.“, so das Resümee von Udo Wehner, Geschäftsführer des Bereiches SRCC am Zentrum für Wissens- und Technologietransfer der TU Chemnitz.
 
Ein starkes Ökosystem: Von regionalen Unternehmen bis zur europäischen Spitzenforschung Der Erfolg des SRCC misst sich jedoch nicht nur in wissenschaftlichen Meilensteinen, sondern auch in wirtschaftlichen Impulsen für die Region. So sind aus den Projekten viele synergetische Partnerschaften, u.a. mit regionalen, agilen Start-Ups wie Pinpoint, hervorgegangen, die frischen Wind in die Branche bringen. Zudem hat der Campus bewiesen, dass er als perfekte Brücke zwischen regionaler Wirtschaft sowie europäischen und internationalen Branchenriesen fungiert. Ein Paradebeispiel hierfür ist das Projekt MultiPath: Hier arbeiten der SRCC, die TU Chemnitz und regionale Spezialisten wie das Ingenieurbüro Weißflog Hand in Hand mit großen Konzeren wie Siemens, Frauscher und der DB InfraGO an der Zukunft der digitalen Stellwerkskommunikation.
 
Von gedruckten Lautsprechern bis zum autonomen Fahren: Die Projekt-Highlights Im Rahmen von Fachvorträgen und einer dynamischen Pitch-Session bekamen die Gäste exklusive Einblicke in die Ergebnisse der unterschiedlichen Projekte:
  • Smarte Züge & Fahrgastkomfort: Mit AudioBAHN2 wurden hauchdünne, gedruckte Multikanal-Lautsprecher für Züge entwickelt, die eine perfekte Sprachverständlichkeit im gesamten Zug ermöglichen. Die Projektpartner der Technischen Universität Chemnitz, der Hörmann Vehicle Engineering GmbH sowie der Seiwo Technik GmbH wollen auf Basis dieser aus Grundlagenforschung der TU Chemnitz hervorgegangenen Weltneuheit Audio-Fahrgastinformationssysteme für den Bahnverkehr nutzerfreundlicher machen. 
  • Kommunikation & Automatisierung: Das preisgekrönte Projekt LCX4Rail in Partnerschaft mit der Technischen Universität Chemnitz, Technischen Universität Dresden, ibes AG und MRK Media AG nutzt spezielle Leckwellenleiter-Kabel im Gleisbett für eine lückenlose Breitbandversorgung und satellitenunabhängige Ortung. I Im Projekt Automatisierte Umfeldbeobachtung der Bahninfrastruktur (AuBBi) wurde in Partnerschaft mit der TU Chemnitz und mit Unterstützung des Ingenieurbüro Weißflog ein Demonstrator zur frühzeitigen Erkennung kritischer Situationen an Bahnübergängen entwickelt. Auch im Erzgebirge mit seinen zahlreichen Bahnübergängen bietet die Technik ein großes Potenzial, Gefahrenräume künftig besser zu erfassen. Ein hochverfügbares, verschlüsseltes Mehrkanal-Funkkommunikations-system (unter Nutzung von LTE, 5G und WLAN), um herkömmliche, kabelgebundene Bahnelemente, wie Weichen und Signale, latenzarm und sicher per Funk mit dem Stellwerk zu vernetzen entwickelte das vorgestellte Projekt MultiPath. Unter der Konsortialführung des SRCC und der TU Chemnitz arbeitet hierfür ein starkes regionales und deutschlandweites Partnernetzwerk – Siemens Mobility GmbH, Frauscher Sensortechnik Deutschland GmbH, DB InfraGO AG, Ingenieurbüro Weißflog, neovendi GmbH, comcrypto GmbH – an der prototypischen Umsetzung und Felderprobung dieser intelligenten Routing-Technologie.
  • Kompetenzentwicklung für Jung & Alt: Education4Rail schließt die Lücke zwischen akademischer Spitzenforschung und beruflicher Praxis. Mit den Projektpartnern der TU Chemnitz, des SRCC e. V. und der Neovendi GmbH sichert es die Zukunftsfähigkeit (regionaler) Unternehmen, indem es maßgeschneiderte Weiterbildungs- und Qualifizierungsangebote anbietet, um Fachkräfte und Fachkräfte von heute weiterzubilden. Zudem setzt es bereits bei Kindern und Jugendlichen an mit spannenden Formaten zur Begeisterung für technische Themen, wie z. B. mit einen EscapeTrain.
Zwischenhalt statt Endstation Auch wenn die WIR!-Förderphase planmäßig endet, blickt der SRCC e. V. voller Tatendrang in die Zukunft. Die geschaffenen Testumgebungen, die entwickelte Demonstratoren und das starke Netzwerk aus Wissenschaft und Wirtschaft bilden das perfekte Fundament für zahlreiche Folgeprojekte. Diese leisten weiterhin Beiträge zur Mobilität und zum Bahnsystem der Zukunft und enablen regionale Unternehmen an diesen Beiträgen zu partizipieren. Unsere Perspektive verbindet die regionale Verankerung in der Mitte Europas mit einer grenzüberschreitenden Zusammenarbeit auf nationaler, europäischer und globaler Ebene. Der Smart Rail Connectivity Campus beweist, dass das Erzgebirge das Zeug zum europäischen Herzstück für Innovationen in der Mobilitätsbranche hat.
Quer durch die Projektlandschaft
Vertreterinnen und Vertreter aller DZM-Standorte mit Staatssekretärin Dr. Claudia Elif Stutz (8. v. r.). Foto: DZM

Internationales: Denken im „Gesamtsystem Mobilität“ entscheidender Erfolgsfaktor

TU Chemnitz mit dem Smart Rail Connectivity Campus (SRCC) als Standort des Deutschen Zentrum Mobilität (DZM) der Zukunft auf der Transport Research Arena (TRA) in Budapest

Auf Einladung des Bundesministeriums für Verkehr (BMV) nahmen Vertreter der Technischen Universität Chemnitz bzw. des Smart Rail Connectivity Campus (SRCC) vom 18. bis 21. Mai 2026 an der Transport Research Arena (TRA) in Budapest teil. Die TRA ist eine der wichtigsten europäischen Konferenzen für Forschung und Innovation im Transport- und Mobilitätssektor. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die Resilienz und Nachhaltigkeit von Transport- und Mobilitätssystemen sowie die länderübergreifende Zusammenarbeit bei deren Weiterentwicklung. Dabei wurde die entscheidende Bedeutung von verkehrsträger- und länderübergreifenden Ansätzen der Systemgestaltung deutlich.

Prof. Dr. Gerd Strohmeier (r.), Rektor der TU Chemnitz, und Prof. Dr. Uwe Götze (2. v. r.), DZM-Standortsprecher am Standort Annaberg-Buchholz, im Gespräch mit Dr. Claudia Elif Stutz (l.), Staatssekretärin im Bundesministerium für Verkehr, sowie Vertreterinnen und Vertretern anderer DZM-Standorte.In zahlreichen Gesprächen wurde die nationale und internationale Vernetzung mit Expertinnen und Experten vorangetrieben. Vertreten durch den Rektor der TU Chemnitz, Prof. Dr. Gerd Strohmeier, den DZM-Standortsprecher Prof. Dr. Uwe Götze und den Netzwerkmanager des SRCC am Standort Annaberg-Buchholz, Thomas Parthum, fand ein reger Austausch statt. Ein Höhepunkt war der Besuch von Dr. Claudia Elif Stutz, Staatssekretärin im BMV. Sie informierte sich über die Projekte und Kompetenzen des DZM und seiner Standorte.

Der Rektor der TU Chemnitz sagte dazu:

„Als DZM-Standort mit besonderer Kompetenz für Kommunikationslösungen und Migrationskonzepte im Schienenverkehr tragen wir gern zur weiteren Entwicklung des DZM bei und freuen uns auf die weitere Vertiefung  der Zusammenarbeit mit den anderen Standorten in gemeinsamen Projekten. Gleichzeitig laden wir andere Institutionen zu gemeinsamer Forschung und Erprobung ein, um mit der am Standort Annaberg-Buchholz vorhandenen Forschungsinfrastruktur Ideen schnell und nachhaltig in die Praxis umzusetzen.“

Text: Prof. Uwe Götze und Thomas Parthum

Presse: Bahntechnik im Erzgebirge: Internationale Verbindung

„Wir machen den Mittelstand fit für den Sprung über die Grenze“ 

Rudolf Heidu und Ulrich Bobe sprachen mit Fabian Möpert von Germany Trade & Invest über Bahninnovationen, den Mittelstand und grenzübergreifende Arbeit.

Vielen Dank für die tolle Möglichkeit unsere grenzübergreifende Arbeit im Interreg-Projekt RailInnoHUB SN-CZ und allgemein des SRCC zu zeigen.

Der gesamte Artikel inklusive Interview ist hier online nachzulesen: GTAI Magazin online

Veranstaltungshinweis: RailInnoHUB 22. und 23.06.26 I Informace o akci: RailInnoHUB 22. a 23. března 2026

Gute Ideen sind der Anfang, doch erst durch konsequentes Handeln entstehen echte Innovationen.

Wir laden Sie herzlich ein, gemeinsam mit RailInnoHUB SN-CZ den nächsten Schritt zu gehen. 

Im Rahmen unserer Innovationswerkstatt mit angeschlossenem Netzwerktreffen wollen wir „Nägel mit Köpfen machen“. Es ist an der Zeit, die Ideen und Konzepte für die konkrete Umsetzung zu entwickeln. Unser gemeinsames Ziel ist es, sächsisch-tschechische Kooperationen nicht nur zu planen, sondern zum Leben zu erwecken. 

Warum Sie dabei sein sollten: 

  • Vom Denken zum Handeln: Wir entwerfen sächsisch-tschechischen Konzepten und Ideen für die Überführung in reale Projekte. 
  • Vernetzung mit Tiefgang: Wir bringen die richtigen Akteure aus Sachsen und Tschechien zusammen, um Synergien zu nutzen. 
  • Konkrete Ergebnisse: Wir wollen nach dem Workshop mit greifbaren nächsten Schritten für unsere grenzüberschreitende Zusammenarbeit nach Hause gehen. 

Eckdaten zur Veranstaltung: 

  • Datum: 22.06. & 23.06.2026 
  • Uhrzeit: 22.06.26 13.00 – 22.00 Uhr I 23.06.26 9.00 – 16.00 Uhr 
  • Ort: Chomutov & Annaberg-Buchholz (genaue Verortung entnehmen Sie bitte der Agenda) 

Gern können Sie Ausstellungsstücke oder Materialien Ihres Unternehmens/Projektes mitbringen. Bitte geben Sie dies bei der Anmeldung mit an. 

Anmeldung: 

Die Teilnahme ist kostenfrei. Für Verpflegung sowie eine Übersetzung CZ/DE ist gesorgt. 

Hinweis zur Übernachtung:

Als Übernachtungsmöglichkeit empfehlen wir: Hotel Bobr (begrenztes Kontingent verfügbar über das KeyWord „RailInnoHUB“)

Wir freuen uns darauf, mit Ihnen gemeinsam die Innovationskraft unserer Region zu stärken und die deutsch-tschechische Zusammenarbeit auf das nächste Level zu heben. 

Dobré nápady jsou začátek, ale skutečné inovace vznikají až díky důslednému jednání. 

Srdečně vás zveme, abyste společně s RailInnoHUB SN-CZ učinili další krok. 

V rámci naší inovační dílny chceme „jít do hloubky“. Je na čase rozvinout nápady a koncepty tak, aby mohly být konkrétně realizovány. Naším společným cílem je nejen plánovat saské a české spolupráce, ale také je uvádět do života. 

Proč byste se měli zúčastnit: 

  • Od myšlenek k činům: Navrhujeme české a saské koncepce a nápady pro jejich převedení do reálných projektů. 
  • Networking do hloubky: Svedeme dohromady ty správné aktéry z Česka a Saska, abychom využili synergie. 
  • Konkrétní výsledky: Chceme, aby účastníci po skončení workshopu odcházeli domů s konkrétními dalšími kroky pro naši přeshraniční spolupráci. 

Základní údaje o akci: 

  • konání: 22.06. & 23.06.2026 
  • Čas: 22.06.26 13:00 – 22:00 I 23.06.26 9:00 – 16:00  
  • Místo: Chomutov a Annaberg-Buchholz (přesné umístění najdete v programu) 

Můžete si s sebou přinést výstavní předměty nebo materiály vaší společnosti/projektu. Uveďte to prosím při registraci.  

Přihlášení: 

Informace k ubytování:  

Jako možnost ubytování doporučujeme: Hotel Bobr (Kvóta je k dispozici na adrese „RailInnoHUB“)

 Těšíme se, že společně s vámi posílíme inovační potenciál našeho regionu a posuneme česko-německou spolupráci na další úroveň. 

öffentlicher Aufruf Catering

Aufgrund der Binnenmarktrelevanz des Interreg-Projektes möchten wir öffentlich zur Angebotseinreichung für das Catering einladen. Für weitere Informationen zur Veranstaltung und zur geplanten Verpflegung wenden Sie sich bitte per Mail an railinnohub@smart-rail-campus.de

Rückblick: Amazing 6G Plenary Meeting in Griechenland

Plenary Meeting #4 des EU-Projekts „Amazing-6G“ in Thessaloniki 

Vergangene Woche fand das 4. Projekttreffen („Plenary Meeting #4“) des EU-geförderten Projekts Amazing-6G in Thessaloniki statt – mit Partnern aus 14 europäischen Ländern. Gastgeber waren CERTH sowie der Port of Thessaloniki, die einen spannenden Rahmen für intensiven fachlichen Austausch geschaffen haben.

Wir vom Smart Rail Connectivity Campus (SRCC) sind erneut stolz darauf, als UseCase-Owner Teil dieses starken Konsortiums zu sein. Besonders wertvoll war der Austausch mit den anderen Verticals, um deren Fortschritte kennenzulernen, Innovationen zu verstehen und voneinander zu lernen.Neben der engen Abstimmung mit unseren direkten Use-Case-Partnern – University of Surrey, IS-Wireless und TU Chemnitz – standen auch die Beiträge der Arbeitsgruppe „Transport“ im Fokus.
Ein besonderes Highlight war der Besuch des Containerhafens von Thessaloniki. Vor Ort wurde eindrucksvoll greifbar, wo und wie die 6. Mobilfunkgeneration (6G) künftig ihre Stärken in realen Anwendungsfällen ausspielen kann.

Die Vorträge und Diskussionen haben einmal mehr gezeigt:

  • Neben exzellenter Forschung sind Öffentlichkeitsarbeit, Publikationen, Messeauftritte und die Entwicklung tragfähiger Business Cases zentrale Erfolgsfaktoren in EU-Forschungsprojekten.
  • Blick nach vorn: Wir wollen unser Engagement in europäischen Konsortien weiter ausbauen und künftig noch stärker eigene Projektideen einbringen, Forschungsprojekte beantragen und aktiv gestalten.

Ein großes Dankeschön an die Gastgeber und das Projektmanagement für ein rundum gelungenes Meeting!

Sie haben Ideen oder Interesse an einer Zusammenarbeit? Sprechen Sie uns gerne an:

Telefon: +49 3733 1436436
E-Mail: info@smart-rail-campus.de