Rückblick: Amazing 6G Plenary Meeting in Griechenland

Plenary Meeting #4 des EU-Projekts „Amazing-6G“ in Thessaloniki 

Vergangene Woche fand das 4. Projekttreffen („Plenary Meeting #4“) des EU-geförderten Projekts Amazing-6G in Thessaloniki statt – mit Partnern aus 14 europäischen Ländern. Gastgeber waren CERTH sowie der Port of Thessaloniki, die einen spannenden Rahmen für intensiven fachlichen Austausch geschaffen haben.

Wir vom Smart Rail Connectivity Campus (SRCC) sind erneut stolz darauf, als UseCase-Owner Teil dieses starken Konsortiums zu sein. Besonders wertvoll war der Austausch mit den anderen Verticals, um deren Fortschritte kennenzulernen, Innovationen zu verstehen und voneinander zu lernen.Neben der engen Abstimmung mit unseren direkten Use-Case-Partnern – University of Surrey, IS-Wireless und TU Chemnitz – standen auch die Beiträge der Arbeitsgruppe „Transport“ im Fokus.
Ein besonderes Highlight war der Besuch des Containerhafens von Thessaloniki. Vor Ort wurde eindrucksvoll greifbar, wo und wie die 6. Mobilfunkgeneration (6G) künftig ihre Stärken in realen Anwendungsfällen ausspielen kann.

Die Vorträge und Diskussionen haben einmal mehr gezeigt:

  • Neben exzellenter Forschung sind Öffentlichkeitsarbeit, Publikationen, Messeauftritte und die Entwicklung tragfähiger Business Cases zentrale Erfolgsfaktoren in EU-Forschungsprojekten.
  • Blick nach vorn: Wir wollen unser Engagement in europäischen Konsortien weiter ausbauen und künftig noch stärker eigene Projektideen einbringen, Forschungsprojekte beantragen und aktiv gestalten.

Ein großes Dankeschön an die Gastgeber und das Projektmanagement für ein rundum gelungenes Meeting!

Sie haben Ideen oder Interesse an einer Zusammenarbeit? Sprechen Sie uns gerne an:

Telefon: +49 3733 1436436
E-Mail: info@smart-rail-campus.de

Veranstaltungshinweis: SRCC-Netzwerktreffen zum WIR!-Abschluss am 10.06.26

Alle Vereinsmitglieder, Netzwerkpartner und Interessenten aufgepasst:

Der SRCC veranstaltet am 10.06.2026 ab 17:00 Uhr ein Netzwerktreffen am Forschungscampus am Unteren Bahnhof in Annaberg-Buchholz (Bahnhofsplatz 1, 09456 Annaberg-Buchholz).

Das Bündnis „Smart Rail Connectivity Campus“ ist eines von 20 Bündnissen, die seit dem 01.04.2019 im Programm „WIR! – Wandel durch Innovation in der Region“ des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt in der Umsetzungsphase gefördert werden. 

Im Rahmen des WIR!-Programms wurden und werden zahlreiche Forschungs- und Entwicklungsprojekte gefördert, die durch Professuren der TU Chemnitz in Kooperation mit regionalen und überregionalen Forschungseinrichtungen und Unternehmen durchgeführt werden. 

Als Abschluss für die am Ende des Jahres 2026 auslaufende WIR!-Förderphase sollen die abgeschlossenen und laufenden WIR!-Projekte in den Mittelpunkt gerückt und gezeigt werden, was in den letzten Jahren erreicht wurde. 

Ab 17 Uhr haben Sie die Möglichkeit, bei einem Rundgang durch eine Ausstellung zu den über 20 WIR!-Projekten intensive Einblicke in die Forschungsaktivitäten zu erlangen:

  • (Weiter-)Bildungsangebote für den Bahnsektor (Education4Rail)
  • KI-bezogene Test- und Zulassungsmethoden (SRCC-KI)
  • Akzeptanz und Partizipation bei Autonomem Fahren im ÖPNV (APAFahrt)
  • Smart Sensor for Human Factors in Railway Systems (HMI4Rail)
  • Smarte Mobilitätsketten im ländlichen Raum (SMK)
  • Nachhaltigkeit der Mobilität (NaMo)
  • User-Experience Autonomes Shuttle (UseXS)
  • Gedruckte Audio-Informationssysteme mittels Multikanal-Lautsprecherbahnen für innovative Bahnfahrzeuge (AudioBAHN²)
  • Transparente Displays für kollektive visuelle Fahrgastinformationen (SmartWindow)
  • Anforderungen an 5G-Mobilfunk für sicherheitsrelevante Bahnanwendungen (5G4Rail)
  • Energieeffiziente und robuste Antriebsregelung von Zügen (EETCM)
  • Sensordatenanalyse für digitale dynamische Karten im intelligenten Bahnsystem (5DRail)
  • Multi-Path-Communication: Mehrkanalige Kommunikation für LST-Systeme (Multipath)
  • Automatisierte Umfeldbeobachtung der Bahninfrastruktur (AuBBi)
  • Autarke und netzunabhängige Versorgung von (Leit-)Technik in Bahnanlagen (AuTo)
  • LIDAR-Sensor für autonome Schienenfahrzeuge unter Nutzung von Verfahren des maschinellen Lernens (HyLight4Rail)
  • Train Integrity Monitoring System (TIMS)
  • Exakte Lokalisierung und Fahrregelung für autonome Eisenbahnfahrzeuge (ELFE)
  • Leckwellenleiter (LCX) für linienförmige breitbandige Funkversorgung, hochverfügbare Fahrzeugortung und radarähnliche Hindernisdetektion im automatisierten SRCC-Bahnbetrieb (LCX4Rail)
  • Rear-View-Camera for Trains (ReViCaT)
 

Im Anschluss erwartet Sie ein gemeinsamer Austausch und  ausreichend Zeit zur Vernetzung beim Get Together.

Die Teilnahme am Netzwerktreffen und Get Together ist für unsere Mitglieder des SRCC e. V. kostenlos. Für Nicht-Vereinsmitglieder erheben wir eine kleine Teilnahmegebühr von 50,00 € (zzgl. MwSt.) pro Person.

Melden Sie sich bis zum 27.05.26 unter dem nachfolgenden Formular an. Nach Eingang der schriftlichen Anmeldung erhalten Sie eine Anmeldebestätigung inkl. Rechnung.

Wir freuen uns darauf, Sie bei unserem Netzwerktreffen begrüßen zu dürfen! 

Exklusiv für SRCC-Vereinsmitglieder:

Bereits ab 13:00 Uhr findet an diesem Tag zudem der exklusive Abschluss des WIR!-Bündnisses statt.

Die Teilnahme an diesem Programmpunkt ist ausschließlich Vereinsmitgliedern vorbehalten.

Agenda

13:00 Uhr: Ankommen

13:30 Uhr: Begrüßung

14:00 Uhr: Vortrag – „Entwicklung und Perspektiven des SRCC“

14:30 Uhr: Pause

14:45 Uhr: Highlight-Vorträge zu WIR!-SRCC-Projekten

(3 Vorträge á 20 Minuten)

15:45 Uhr: Pause

16:00 Uhr: Pitch-Session zu WIR!-SRCC-Projekten

(10 Projekte á 5 Minuten)

17:00 Uhr: Beginn SRCC-Netzwerktreffen & Rundgang durch die Ausstellung zu den WIR!-SRCC-Projekten

ca. 18:00 Uhr: Get Toegther

ca. 20:00 Uhr: Ende

Die Anmeldung für Vereinsmitglieder erfolgt bitte unter den oben angegebenen Anmeldelink.

Rückblick: Intensiv und praxisnah: Grundlagen des Bahnbetriebs kompakt in einer Woche

Vom 13.-17.04.2026 fand am SRCC ein Weiterbildungskurs zum Thema „Grundlagen des Bahnbetriebs“ in Zusammenarbeit mit der DB InfraGO statt.

Vielen Dank an die Trainer seitens der Erzgebirgsbahn Niels Reuter (Triebfahrzeugführer) und Fabian Roscher (Fahrdienstleiter). Sie boten einen abwechslungsreichen Überblick über die theoretischen Grundlagen, mit Einblicken in die jeweiligen Perspektiven. Der „trockene Stoff“ wurde so immer mit spannenden Beispielen aus der Praxis untersetzt. Im Fokus standen dabei:

  • Rechtliche Grundlagen im Eisenbahnbetrieb
  • Funktionen die den Bahnbetrieb durchführen
  • Regeln der Kommunikation und Bedeutung ausgewählter Signale
  • Grundsätze des Betriebsverfahrens
  • Durchführung von Zugfahrten im Regelbetrieb,
  • Notfallmanagement
  • Gefahren im Bahnbetrieb

Ein herzliches Danke auch an Lutz Mehlhorn (Trainer seitens der Erzgebirgsbahn): Entlang der Strecken der Erzgebirgsbahn verknüpfte er nicht nur die theoretischen Inhalte direkt mit der Praxis, sondern gab auch
Einblicke in die historischen und regionalen Entwicklungen.

So konnten die 13 Teilnehmerinnern und Teilnehmer aus dem Bereich der Bahnindustrie und Wissenschaft umfassende Einblicke gewinnen:

  • Am Bahnhof Wolkenstein wurde am Montag erklärt, wie z. B. die Kommunikation mit dem Fahrdienstleister abläuft und wie eine Weiche gestellt wird. Außerdem konnte direkt vor Ort das Wissen zu den verschiedenen Fahrzeugen und Fahrzeuganschriften vertieft werden.
  • Am Dienstag fand der Praxisteil am Bahnhof Cranzahl statt. Die Teilnehmer konnten im mechanischen Stellwerk lernen, wie der Fahrdienstleiter die Züge annimmt oder anbietet, wie ein Fahrweg eingestellt wird und was Signalabhängigkeit bedeutet.
  • Nach der Besichtigung des mechansichen Stellwerks folgte am Mittwoch der Ausflug zum Digitalen Stellwerk nach Annaberg-Buchholz Süd. Hier wurde nicht nur deutlich, wie sich die beiden Stellwerksarten unterscheiden, sondern auch, dass der Bahnverkehr und Innovationen in der Region massiv durch die Erzgebirgsbahn unterstützt werden und wurden.
  • Der Donnertag widmete sich mit dem Besuch des Fahrzeug- und Technologiezentrums Chemnitz (FTC) und des Ausbildungszentrums der Erzgebirgsbahn vollumfänglich der Praxis. Im FTC konnten die Teilnehmenden erfahren, was die Aufgaben einer „Entity in Charge of Maintenance“ sind und wie Schienenfahrzeuge ohne Innenleben aussehen, wenn sie zur Überarbeitung in der Werkstatthalle stehen. Ein Highlight war selbstverständlich die Besichtigung des Betriebsfelds und die Fahrt im Fahrsimulator bei der Erzgebirgsbahn, wo die Teilnehmenden selbst den Beruf des Fahrdienstleisters und des Triebfahrzeugführers testen durften.

Die abwechslungsreiche Mischung aus Theorie und Praxis zeigte bei der Prüfung am Freitag vollen Erfolg. Alle Teilnehmenden haben die Prüfung erfolgreich abgeschlossen und ein durchweg positives Feedback gegeben.

Wer auch etwas zu diesen Themen lernen möchte, hat im Herbst die Chance, diesen Kurs bei uns zu belegen. Nähere Infos 🔜.

Gruppenbild Letter of Intent

Autonom unterwegs im ÖPNV – Letters of Intent unterzeichnet

Am 23.04. unterzeichnete unser Kollege Marco Rehme für den SRCC in Dresden eine Absichtserklärung starker sächsischer Partner zur Unterstützung der sächsischen Initiative für autonomes Fahren im öffentlichen Personennahverkehr.

Mit der Initiative soll autonomes Fahren (SAE Level 4) integraler Bestandteil der ÖPNV-Konzepte im Freistaat Sachsen und bis 2030 eine alltagstaugliche und wirtschaftliche Anwendung im Regelbetrieb werden, gefolgt von einer sachsenweiten Skalierung in den 2030er Jahren und einer Ausweitung auf weitere Anwendungsfelder. Die Initiative wird unterstützt vom Sächsischen Staatsministerin für Infrastruktur und Landesentwicklung, dem Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz sowie den maßgeblichen Partnern aus der Industrie, der Wissenschaft und den Nahverkehrsbetrieben in Sachsen.

Der SRCC sieht im autonomen ÖPNV einen zentralen Baustein für die Neuausrichtung der Mobilität im ländlichen Raum, um diesen zukunftsfähig und attraktiv für junge Menschen zu machen und lebenswert zu halten.

Die Unterzeichnung war eingebettet in eine Fachtagung „Vision 2030: Autonomes Fahren im sächsischen ÖPNV“ mit Vorträgen zu den verschiedenen Arbeitsfeldern auf dem Weg zum Regelbetrieb autonomer Fahrzeuge im sächsischen ÖPNV: Regulatorik, Fahrzeuge, Wissenschaft und Umsetzung.

Zur vollständigen Pressemitteilung der Sächsischen Staatskanzlei

Foto: Unterzeichner des Letters of Intent (© SMIL/Sack-Engelbrecht)

DZSF-Forschungsstrategie veröffentlicht

Forschungsstrategie 2026-2023 (Quelle: DZSF)

Das Deutsche Zentrum für Schienenverkehrsforschung beim Eisenbahn-Bundesamt (DZSF) veröffentlichte erstmals eigenständig eine Forschungsstrategie für die nächsten 4 Jahre. Die Strategie beschreibt Forschungsthemen und strategische Ziele, mit denen das DZSF sich als eine zentrale wissenschaftliche Instanz für die Weiterentwicklung des Bahnsystems in Deutschland etablieren möchte.

Das DZSF stellt heraus: „Die Forschungsstrategie formuliert die Leitlinien für die Forschungsarbeit des DZSF, die sich aus gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und technologischen Herausforderungen für das Bahnsystem ergeben. Die daraus resultierenden Forschungsthemen werden in den Bereichen

  • Infrastruktur,
  • Sicherheit,
  • Digitalisierung,
  • Umwelt,
  • Mobilität sowie
  • Governance und Wirtschaft

spezifiziert. Die Forschungsstrategie unterstreicht die Bedeutung der wissenschaftlichen Exzellenz und der Nachwuchsförderung für das Forschungszentrum. Dort, wo in Deutschland für die Schienenverkehrsforschung keine Forschungsinfrastruktur zur Verfügung steht, wird das DZSF eigene Infrastruktur schrittweise weiter ausbauen. Damit sollen die Forschung und die Überführung von Innovationen in die Praxis beschleunigt werden.“ (PM DZSF)

Vollständige Pressemitteilung des DZSF

PDF der Forschungsstrategie 2026-2030

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Messfahrt, Meilenstein und Fiber Optic Sensing

✅ Wir freuen uns, einen wichtigen Meilenstein des Projektes Virtualisierung von Balisen-(teil-) funktionen mit Fiber Optic Sensing (VdFOS)
zu teilen: 

Auf dem Triebfahrzeug BR708 des Partners DB InfraGO konnten wir erfolgreich die GNSS-Ortung u.a. für die Referenzmessung in Betrieb nehmen. Die Mess- und Verifikationsfahrten auf dem Gelände des Fahrzeug- und Technologiezentrum Chemnitz (FTC) der Erzgebirgsbahn wurden erfolgreich abgeschlossen – ein weiterer Schritt hin zur zuverlässigen digitalen Ortung im Bahnbetrieb. 

🔜 Mit der Freigabe unseres Projektträgers TÜV Rheinland Group können wir nun in die nächste Phase starten. Die land- und fahrzeugseitige Rechentechnik wird beschafft und gemeinsam mit der parallel entwickelten Software zusammengeführt, integriert und weiterentwickelt. 

VdFOS ist im Rahmen von AuDiBaF gefördert durch das Bundesministerium für Verkehr. 

Rückblick I Recenze: Zweites Netzwerktreffen RailInnoHUB SN-CZ in Zwönitz/ 2. síťové setkání RailInnoHUB SN-CZ v Zwönitz

Innovationen gemeinsam anpacken: Das ist das Ziel unserer Netzwerktreffen. 
 
RailInnoHUB SN-CZ bringt sächsische und tschechische KMU und weitere Akteure der Bahnbranche zusammen, um gemeinsam Bahninnovationen voranzutreiben oder neu zu entwickeln. 
Beim heutigen Treffen im Buntspeicher Zwönitz stand der Austausch im Vordergrund:
  • Gibt es ein Match zwischen den Ideen einzelner Teilnehmer?
  • Wir klein oder groß kommen wir unsere Ideen denken?
  • Was braucht es noch, um gemeinsam ein Projekt zu starten? n
  • An welchen Erfolgsfaktoren aus anderen Zeiten, Branchen und Regionen können wir uns orientieren?
Danke an die Referenten Martin Benedict und Raik Tippmann für die interessanten Impulse und an alle Teilnehmer für den interessanten Austausch!
 
Dieses Projekt wird aus dem Programm Intereg Sachsen – Tschechien 2021-2027 finanziert.
Pusťme se společně do inovací: To je cílem našich síťových setkání. 
 
RailInnoHUB SN-CZ sdružuje české a saské malé a střední podniky a další aktéry železničního odvětví, aby společně prosazovaly nebo vyvíjely novace v železniční dopravě.
Na dnešním setkání v Buntspeicher Zwönitz byla v popředí výměna názorů:
  • Jak malý nebo velký je náš pohled na naše nápady?
  • Co ještě potřebujeme, abychom společně zahájili projekt?
  • Jakými faktory úspěchu z jiných dob, odvětví a regionů se můžeme inspirovat?
Děkujeme Martin Benedict a Raik Tippmann za zajímavé podněty a všem účastníkům za zajímavou výměnu názorů!
Tento projekt je financován z programu Interreg Česko – Sasko 2021–2027.

Rückblick: SRCC zu Besuch bei der IT-TRANS

Unsere Kollegen Marco Rehme und Thomas Parthum besuchten vom 03. bis 05 März die IT-TRANS 2026 in der Messe Karlsruhe. Die internationale Fachmesse für digitale Technologien im öffentlichen Verkehr brachte wieder Verkehrsunternehmen, Verkehrsverbünde, IT-Unternehmen und Behörden zusammen, um über Digitalisierung im öffentlichen Verkehr zu sprechen und neue Lösungen für den ÖPNV zu präsentieren.

Unsere Kolleginnen und Kollegen des Leistungszentrums Karlsruhe Mobility – als unser Partnerstandort des Deutschen Zentrums Mobilität der Zukunft (DZM) – waren mit ihren Forschungspartnern auf einem Gemeinschaftsstand der TechnologieRegion Karlsruhe vertreten, um ihre Forschungarbeiten im Rahmen des Karlsruhe Mobility Lab vorzustellen.

Auch wir konnten auf der Messe über unsere Forschungsaktivtäten am SRCC informieren. Vor allem haben wir aber die Zeit vor Ort genutzt, uns mit den Kolleginnen und Kollegen vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) über die weitere konsequente Vertiefung der Zusammenarbeit auszutauschen – auch über die auslaufende DZM-Förderperiode hinaus.

Konkrete Ansatzpunkte für eine gemeinsame Kooperation zwischen SRCC und KIT in Folgeprojekten ergaben sich insbesondere aus den bei uns am SRCC im Bereich der Vollbahnssysteme (und der zugehörigen Teststrecke im Erzgebirge) bereits gesammelten Erfahrungen für die Forschung und Erprobung des Automatisierten Fahrbetriebs von Schienenfahrzeugen und den in Karlsruhe angedachten Forschungs- und Testaktivitäten für einen Automatisierten Fahrbetrieb von Straßenbahnen.

Der Austausch zu bisher bereits und zukünftig gewonnenen Erkenntnissen in beiden Teilbereichen des Schienenverkehrs (Vollbahn und Straßenbahn) mit ihren teilweise ähnlichen, teilweise differenzierten Anforderungen wird Synergieeffekte heben und gegenseitig neue Forschungsimpulse geben.  

Es ist das erklärte Ziel der vier DZM-Standorte, neben Annaberg-Buchholz und Karlsruhe auch Minden und Hamburg, nachhaltige Forschungskooperationen aufzubauen und die jeweiligen Innovationsnetzwerke zu schlagkräftigen Akteuren der Forschungslandschaft mit erfolgreichen Projektkonsortien zusammenzuführen.

Erfolgreicher Praxistest zur 5G-Echtzeit-Videoübertragung mit Boldyn Networks

Auf der topografisch anspruchsvollen Teststrecke im Erzgebirge zwischen Annaberg-Buchholz und Schwarzenberg konnte Boldyn Networks erfolgreich die 5G-Echtzeit-Videoübertragungslösung erproben. In der  Pressemitteilung des Unternehmens heißt es dazu:

Boldyn konnte auf dieser Strecke erfolgreich seine EVO-Echtzeit-Videoanwendung testen: Dabei übertragen an den Zügen temporär angebrachte Kameras Bilder in Echtzeit, d. h. mit einer sehr geringen Verzögerung (Latenz), deutlich unter 0,2 Sekunden – ein wichtiger Richtwert für fernbediente Anwendungen. Damit sind zentrale technische Voraussetzungen geschaffen, um perspektivisch auch sicherheitsrelevante Szenarien zu unterstützen. Die erfolgreich erprobte Videoanwendung eröffnet verschiedene Nutzungsmöglichkeiten: So kann sie künftig etwa ferngesteuertes Rangieren unterstützen und die Abläufe im Betrieb vereinfachen. Zudem ist die Liveüberwachung von Gefahrenbereichen und sensiblen Streckenabschnitten denkbar – etwa an Tunneln, Brücken oder Bahnübergängen. Jede der an den Zügen angebrachten 5G-Kameras verfügt über eine eigene Funkverbindung, was für zusätzliche Sicherheit sorgt. Wird eine Verbindung kurzfristig schwächer, übernimmt eine andere – so bleibt die Videoübertragung stabil, auch bei schwankender Netzqualität. Die mobilen Kameras lassen sich bei Bedarf kurzfristig und flexibel einsetzen und machen kostenintensive Umrüstungen an den Zügen überflüssig.

Rüdiger Hnyk, Chief Operating Officer von Boldyn Networks Deutschland erklärt:Der Praxistest zeigt, dass unsere EVO-Echtzeit-Videoanwendung unter realen Bedingungen erfolgreich umgesetzt werden kann. Als Partner des SRCC schafft Boldyn damit eine wichtige Grundlage, um Anwendungen für die Automatisierung im Schienenverkehr schneller von der Erprobung in die Praxis zu bringen.“

 Der SRCC wurde von der TU Chemnitz und der Stadt Annaberg-Buchholz als ein Forschungszentrum für intelligenten Schienenverkehr initiiert. Udo Wehner, Geschäftsführer des Bereiches SRCC an TU Chemnitz erläutert: „Der Standort Annaberg-Buchholz ist für derartige Anwendungen ideal, um Forschung und Praxis zu verbinden. Hier können gemeinsam Ideen entwickelt und schnell konzeptionell überprüft werden. Boldyn hat mit den Tests seiner innovativen Videoübertragungslösung gezeigt, dass Anforderungen vergleichbar zur Straßenverkehr-Fernlenk-Verordnung erfüllbar werden.“ Thomas Parthum, Manager Partner Netzwerk des SRCC fügt hinzu: „Als SRCC bieten wir für Unternehmen, für Forschende, Anwender und die Region eine Plattform mitten in Europa. Durch praktische Erprobung können Entwicklungszeiten oft verkürzt und Innovationen zur Digitalisierung des Bahnbetriebes für Mitarbeiter und Kunden schneller erlebbar gemacht machen.“

Hier geht’s zur vollständigen Pressemitteilung.

Rückblick I Recenze: Smart Rail Via Vindobona Prag 10./11.2.2026

Die Schiene der Zukunft: Rückblick auf die Smart Rail Via Vindobona 2026! 🚄🇨🇿🇦🇹🇩🇪
 
Zwei intensive Tage voller Innovation, Networking und zukunftsweisender Mobilität liegen hinter uns: In den Räumlichkeiten des CIIRC an der ČVUT in Prag drehte sich bei der diesjährigen Smart Rail Via Vindobona alles um die Frage: Wie vernetzen wir Mitteleuropa noch smarter und effizienter?
 
Unsere 3 wichtigsten Key Take-Aways:
1️⃣ Grenzenlose Technik: Das Testen von ETCS und innovativen Bahnanwendungen auf grenzüberschreitenden Strecken (wie zwischen Sachsen und Böhmen) ist der Schlüssel für ein echtes europäisches Schienennetz.
2️⃣ Infrastruktur im Fokus: Der Ausbau des Korridors Berlin-Prag-Wien ist nicht nur ein Bauprojekt, sondern das Rückgrat für nachhaltiges Reisen in Europa.
3️⃣ Starke Partnerschaften: Ob KMU oder Großkonzern – die Veranstaltung im Rahmen des Projekts RailInnoHUB SN–CZ zeigt, dass Innovation nur im Team funktioniert.
 
Es ist beeindruckend zu sehen, wie die Vision einer modernen Eisenbahnschnellverbindung grenzübergreifend Form annimmt und Interoperabilität verkörpert.
 
Ein großes Dankeschön an die Faculty of Transportation Sciences der ČVUT v Praze und die Správa železnic für die hervorragende Organisation und die inspirierenden Diskussionen. 
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Železnice budoucnosti: Ohlédnutí za konferencí Smart Rail Via Vindobona 2026! 🚄🇨🇿🇦🇹🇩🇪
 
Za námi jsou dva intenzivní dny plné inovací, networkingu a mobility budoucnosti:
V prostorách CIIRC na ČVUT v Praze se letošní Smart Rail Via Vindobona točila kolem otázky: Jak propojit střední Evropu ještě chytřeji a efektivněji?
 
Naše 3 nejdůležitější klíčové poznatky:
1️⃣ Technika bez hranic: Testování ETCS a inovativních železničních aplikací na přeshraničních tratích (například mezi Saskem a Čechami) je klíčem k vytvoření skutečné evropské železniční sítě.
2️⃣ Zaměření na infrastrukturu: Rozšíření koridoru Berlín-Praha-Vídeň není jen stavebním projektem, ale páteří udržitelného cestování v Evropě.
3️⃣ Silná partnerství: Ať už se jedná o malé a střední podniky nebo velké koncerny – akce v rámci projektu RailInnoHUB SN–CZ ukazuje, že inovace fungují pouze v týmu.
 
Je působivé vidět, jak se vize moderního železničního spojení přes hranice stává realitou a ztělesňuje interoperabilitu.
 
Velké poděkování patří Fakultě dopravních věd ČVUT v Praze a Správě železnic za vynikající organizaci a inspirativní diskuse. 
 
Danke an unsere (assoziierten) Partner und Unterstützer I Děkujeme našim (přidruženým) partnerům a podporovatelům:
Siemens Mobility I cn-mobility I Frauscher Sensortechnik I F&S PROZESSAUTOMATION GmbH I AMiT – Transportation I Škoda Group I České dráhy, a.s. I Smart Rail Connectivity Campus I Technische Universität Chemnitz I DB InfraGO Erzgebirgsbahn