Rückblick I Recenze: RailInnoHUB SN-CZ Innovationswerkstatt und Netzwerktreffen I Inovační workshop a sítové setkání RailInnoHUB SN-CZ

Am 22. und 23. Juni 2026 fand im Rahmen des Projekts RailInnoHUB SN‑CZ die Innovationswerkstatt mit anschließendem Netzwerktreffen in Chomutov und Annaberg‑Buchholz statt. Ziel der Veranstaltung war es, Akteurinnen und Akteure aus Sachsen und Tschechien zusammenzubringen, innovative Ideen zu entwickeln und konkrete Projektansätze für die Zukunft grenzüberschreitender Bahninnovationen zu initiieren.

Auftakt mit Impulsen aus der Praxis

Die Innovationswerkstatt im Stadttheater Chomutov startete mit einer Reihe thematischer Impulsvorträge. Vertreter führender Unternehmen und Organisationen beleuchteten zentrale Zukunftsthemen der Bahnbranche: alternative Antriebssysteme, die Digitalisierung der Infrastruktur sowie innovative Signal- und Überwachungstechnologien.

Ergänzt wurden diese Beiträge durch Praxisbeispiele zu Online‑Monitoring und regionalen Hochgeschwindigkeitsprojekten, die den Teilnehmenden wertvolle Einblicke in aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen gaben.

Vom Denken zum Handeln: Ideenwerkstätten

Unter dem Motto „Vom Denken zum Handeln“ war der Workshopteil ein zentraler Punkt der Veranstaltung. In gemischten Teams aus sächsischen und tschechischen Teilnehmenden wurden Ideen diskutiert, weiterentwickelt und teilweise in konkrete Projektskizzen überführt.

Die offene Arbeitsatmosphäre sowie der gezielte Austausch von Perspektiven führten zu konkreten Ansätzen und Kooperationsideen. Erste Ergebnisse wurden bereits am selben Tag vorgestellt und gemeinsam beim abendlichen Get-Together reflektiert.

Networking als Schlüssel zum Erfolg

Neben der inhaltlichen Arbeit bot die Veranstaltung vielfältige Möglichkeiten zum Networking. Der Marktplatz mit begleitender Ausstellung sowie das abendliche „Eat.Talk.Work.“-Format ermöglichten intensive Gespräche und den Aufbau neuer bzw. Stärkung vorhandener Partnerschaften.

Eine Besonderheit stellte das Netzwerktreffen am zweiten Veranstaltungstag dar: Während einer gemeinsamen Fahrt in einem Sonderzug von Chomutov nach Vejprty und den Aufenthalt am Forschungscampus des SRCC in Annaberg-Buchholz fanden fachliche Diskussionen und Networking‑Runden statt.

Gemeinsamer Ausblick

Beim abschließenden „Check‑out“ wurde via Online-Pinnwand zentral gesammelt, welche der entwickelten Ideen in konkrete Projekte überführt werden können und welche weiteren Themen im Projektverlauf in den Mittelpunkt rücken könnten.

Ergebnisse der Veranstaltung

Die Innovationswerkstatt und das Netzwerktreffen haben wichtige Impulse für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit gesetzt:

  • Aufbau und Vertiefung zahlreicher sächsisch‑tschechischer Netzwerkbeziehungen
  • Entwicklung erster Projektskizzen und konkreter Kooperationsansätze
  • Identifikation zentraler Zukunftsthemen:
      • Infrastrukturentwicklung
      • alternative Antriebe, insbesondere Wasserstoff
      • grenzüberschreitende Kommunikation und Zusammenarbeit

Fazit

Die Veranstaltung hat erneut deutlich gemacht, dass Innovation im Bahnsektor vor allem durch Zusammenarbeit entsteht. RailInnoHUB schafft hierfür den passenden Rahmen – interdisziplinär, international und praxisorientiert.

Die entstandenen Ideen bilden nun die Grundlage für weitere Projektentwicklungen im Rahmen des Interreg‑Programms Sachsen–Tschechien und darüber hinaus.

Ve dnech 22. a 23. června 2026 se v rámci projektu RailInnoHUB SN CZ uskutečnil inovační workshop s následným sítovým setkáním v Chomutově a Annabergu Buchholzu. Cílem akce bylo spojit aktéry ze Saska a České republiky, vyvinout inovativní nápady a iniciovat konkrétní projektové přístupy pro budoucnost přeshraničních železničních inovací.

Úvod s podněty z praxe

Inovační workshop v Městském divadle v Chomutově začal řadou tematických úvodních přednášek. Zástupci předních podniků a organizací se zaměřili na klíčová témata budoucnosti železničního odvětví: alternativní pohonných systémy, digitalizaci infrastruktury a inovativní signalizační a monitorovací technologie.

Tyto příspěvky byly doplněny příklady z praxe týkajícími se online monitorování a regionálních projektů vysokorychlostních železnic, které účastníkům poskytly cenný vhled do aktuálního vývoje a výzev.

Od myšlenky k činu: tvůrčí dílny

Pod heslem „Od myšlenky k činu“ tvořila část věnovaná workshopům ústřední bod akce. Ve smíšených týmech složených ze saských a českých účastníků se diskutovalo o nápadech, které se dále rozvíjely a v některých případech byly převedeny do konkrétních projektových náčrtů.

Otevřená pracovní atmosféra a cílená výměna pohledů vedly ke konkrétním přístupům a nápadům na spolupráci. První výsledky byly představeny již téhož dne a společně zhodnoceny během večerního setkání.

Networking jako klíč k úspěchu

Kromě práce na obsahu nabídla akce rozmanité možnosti pro networking. Tržiště s doprovodnou výstavou i večerní formát „Eat.Talk. Work.“ umožnily intenzivní rozhovory a navázání nových či prohloubení stávajících partnerství.

Zvláštností bylo setkání účastníků sítě druhý den akce: během společné jízdy speciálním vlakem z Chomutova do Vejprt a pobytu na výzkumném kampusu SRCC v Annabergu-Buchholzu proběhly odborné diskuse a networkingová setkání.

Společný výhled

Při závěrečném „check-outu“ se prostřednictvím online nástěnky centrálně shromáždily informace o tom, které z vyvinutých nápadů lze převést do konkrétních projektů a která další témata by se v průběhu projektu mohla dostat do popředí.

Výsledky akce

Inovační dílna a setkání sítě poskytly důležité podněty pro přeshraniční spolupráci:

  • vytvoření a prohloubení četných saských a českých síťových vztahů
  • vypracování prvních návrhů projektů a konkrétních přístupů ke spolupráci
  • identifikace klíčových témat budoucnosti:

o    rozvoj infrastruktury

o    alternativní pohony, zejména vodík

o    přeshraniční komunikace a spolupráce

Závěr

Akce opět jasně ukázala, že inovace v železničním sektoru vznikají především díky spolupráci. RailInnoHUB pro to vytváří vhodný rámec – interdisciplinární, mezinárodní a orientovaný na praxi.

Vzniklé nápady nyní tvoří základ pro další rozvoj projektů v rámci programu Interreg Sasko–Česko i mimo něj.

Rückblick: Innovation in der Region – Smart Rail Connectivity Campus feiert 24 wegweisende WIR!-Projekte

Annaberg-Buchholz 10. Juni 2026 – Ein starkes Signal für die Mobilität von morgen und den Strukturwandel in der Region: Am gestrigen Mittwoch blickte der Smart Rail Connectivity Campus (SRCC) auf seiner feierlichen WIR!-Abschlussveranstaltung auf eine erfolgreiche Projektphase zurück. Insgesamt 24 Innovationsprojekte wurden im Rahmen der BMFTR-Förderung „Wandel durch Innovation in der Region“ (WIR!) auf den Weg gebracht, um den Schienenverkehr innovativer und nachhaltiger zu gestalten.
 
Hand in Hand für Innovationen in der Region
Getreu dem Namen des Bündnisses betonte der Vorstandsvorsitzende des Smart Rail Connectivity e.V. Rolf Schmidt in seinen Grußworten: „Innovation ist nicht von der Größe einer Region abhängig, sondern von den Menschen, die sie vorantreiben“. Er ist als Oberbürgermeister der Großen Kreisstadt Annaberg-Buchholz besonders stolz auf das Geleistete, denn die Stadt unterstützt das Vorhaben als ein Kernpartner auf vielen Ebenen. Die treibende wissenschaftliche Kraft lag bei der Technischen Universität Chemnitz als weiterer Kernpartner des Bündnisses. Die TU Chemnitz war an sage und schreibe 22 der 24 Projekte direkt beteiligt und brachte gebündelte Spitzenkompetenz in den Campus ein. Mit dem erfolgreichen Abschluss dieser 24 Projekte zieht der Smart Rail Connectivity Campus eine herausragende Bilanz der WIR!-Förderphase und stellt die Potenziale heraus, die durch die Projektergebnisse entstanden sind.
 
Einzigartige 5G-Infrastruktur als Katalysator für die regionale Wirtschaft
Ein absolutes Highlight und Alleinstellungsmerkmal des Vorhabens ist die mit starken Partnern errichtete, einzigartige 5G-Forschungsinfrastruktur am Campus in Annaberg-Buchholz sowie der Zugriff auf die Teststrecke der Erzgebirgsbahn. Auf der Veranstaltung wurde eindrucksvoll aufgezeigt, wie der SRCC und diese Infrastruktur zielführend Katalysator für den regionalen Strukturwandel sein kann. Ein Fokus liegt beispielsweise auf der echtzeitfähigen Videoübertragung in unserem Fall von der Kamera hin zum Server. Diese Technologie bildet das Fundament für das sogenannte „Remote-Fahren“ – der Fernsteuerung von Schienenfahrzeugen durch einen Operator. „Der Standort Annaberg-Buchholz ist für derartige Anwendungen ideal, um Forschung und Praxis zu verbinden. Hier können gemeinsam Ideen entwickelt und schnell konzeptionell überprüft werden.“, so das Resümee von Udo Wehner, Geschäftsführer des Bereiches SRCC am Zentrum für Wissens- und Technologietransfer der TU Chemnitz.
 
Ein starkes Ökosystem: Von regionalen Unternehmen bis zur europäischen Spitzenforschung Der Erfolg des SRCC misst sich jedoch nicht nur in wissenschaftlichen Meilensteinen, sondern auch in wirtschaftlichen Impulsen für die Region. So sind aus den Projekten viele synergetische Partnerschaften, u.a. mit regionalen, agilen Start-Ups wie Pinpoint, hervorgegangen, die frischen Wind in die Branche bringen. Zudem hat der Campus bewiesen, dass er als perfekte Brücke zwischen regionaler Wirtschaft sowie europäischen und internationalen Branchenriesen fungiert. Ein Paradebeispiel hierfür ist das Projekt MultiPath: Hier arbeiten der SRCC, die TU Chemnitz und regionale Spezialisten wie das Ingenieurbüro Weißflog Hand in Hand mit großen Konzeren wie Siemens, Frauscher und der DB InfraGO an der Zukunft der digitalen Stellwerkskommunikation.
 
Von gedruckten Lautsprechern bis zum autonomen Fahren: Die Projekt-Highlights Im Rahmen von Fachvorträgen und einer dynamischen Pitch-Session bekamen die Gäste exklusive Einblicke in die Ergebnisse der unterschiedlichen Projekte:
  • Smarte Züge & Fahrgastkomfort: Mit AudioBAHN2 wurden hauchdünne, gedruckte Multikanal-Lautsprecher für Züge entwickelt, die eine perfekte Sprachverständlichkeit im gesamten Zug ermöglichen. Die Projektpartner der Technischen Universität Chemnitz, der Hörmann Vehicle Engineering GmbH sowie der Seiwo Technik GmbH wollen auf Basis dieser aus Grundlagenforschung der TU Chemnitz hervorgegangenen Weltneuheit Audio-Fahrgastinformationssysteme für den Bahnverkehr nutzerfreundlicher machen. 
  • Kommunikation & Automatisierung: Das preisgekrönte Projekt LCX4Rail in Partnerschaft mit der Technischen Universität Chemnitz, Technischen Universität Dresden, ibes AG und MRK Media AG nutzt spezielle Leckwellenleiter-Kabel im Gleisbett für eine lückenlose Breitbandversorgung und satellitenunabhängige Ortung. I Im Projekt Automatisierte Umfeldbeobachtung der Bahninfrastruktur (AuBBi) wurde in Partnerschaft mit der TU Chemnitz und mit Unterstützung des Ingenieurbüro Weißflog ein Demonstrator zur frühzeitigen Erkennung kritischer Situationen an Bahnübergängen entwickelt. Auch im Erzgebirge mit seinen zahlreichen Bahnübergängen bietet die Technik ein großes Potenzial, Gefahrenräume künftig besser zu erfassen. Ein hochverfügbares, verschlüsseltes Mehrkanal-Funkkommunikations-system (unter Nutzung von LTE, 5G und WLAN), um herkömmliche, kabelgebundene Bahnelemente, wie Weichen und Signale, latenzarm und sicher per Funk mit dem Stellwerk zu vernetzen entwickelte das vorgestellte Projekt MultiPath. Unter der Konsortialführung des SRCC und der TU Chemnitz arbeitet hierfür ein starkes regionales und deutschlandweites Partnernetzwerk – Siemens Mobility GmbH, Frauscher Sensortechnik Deutschland GmbH, DB InfraGO AG, Ingenieurbüro Weißflog, neovendi GmbH, comcrypto GmbH – an der prototypischen Umsetzung und Felderprobung dieser intelligenten Routing-Technologie.
  • Kompetenzentwicklung für Jung & Alt: Education4Rail schließt die Lücke zwischen akademischer Spitzenforschung und beruflicher Praxis. Mit den Projektpartnern der TU Chemnitz, des SRCC e. V. und der Neovendi GmbH sichert es die Zukunftsfähigkeit (regionaler) Unternehmen, indem es maßgeschneiderte Weiterbildungs- und Qualifizierungsangebote anbietet, um Fachkräfte und Fachkräfte von heute weiterzubilden. Zudem setzt es bereits bei Kindern und Jugendlichen an mit spannenden Formaten zur Begeisterung für technische Themen, wie z. B. mit einen EscapeTrain.
Zwischenhalt statt Endstation Auch wenn die WIR!-Förderphase planmäßig endet, blickt der SRCC e. V. voller Tatendrang in die Zukunft. Die geschaffenen Testumgebungen, die entwickelte Demonstratoren und das starke Netzwerk aus Wissenschaft und Wirtschaft bilden das perfekte Fundament für zahlreiche Folgeprojekte. Diese leisten weiterhin Beiträge zur Mobilität und zum Bahnsystem der Zukunft und enablen regionale Unternehmen an diesen Beiträgen zu partizipieren. Unsere Perspektive verbindet die regionale Verankerung in der Mitte Europas mit einer grenzüberschreitenden Zusammenarbeit auf nationaler, europäischer und globaler Ebene. Der Smart Rail Connectivity Campus beweist, dass das Erzgebirge das Zeug zum europäischen Herzstück für Innovationen in der Mobilitätsbranche hat.
Quer durch die Projektlandschaft
Vertreterinnen und Vertreter aller DZM-Standorte mit Staatssekretärin Dr. Claudia Elif Stutz (8. v. r.). Foto: DZM

Internationales: Denken im „Gesamtsystem Mobilität“ entscheidender Erfolgsfaktor

TU Chemnitz mit dem Smart Rail Connectivity Campus (SRCC) als Standort des Deutschen Zentrum Mobilität (DZM) der Zukunft auf der Transport Research Arena (TRA) in Budapest

Auf Einladung des Bundesministeriums für Verkehr (BMV) nahmen Vertreter der Technischen Universität Chemnitz bzw. des Smart Rail Connectivity Campus (SRCC) vom 18. bis 21. Mai 2026 an der Transport Research Arena (TRA) in Budapest teil. Die TRA ist eine der wichtigsten europäischen Konferenzen für Forschung und Innovation im Transport- und Mobilitätssektor. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die Resilienz und Nachhaltigkeit von Transport- und Mobilitätssystemen sowie die länderübergreifende Zusammenarbeit bei deren Weiterentwicklung. Dabei wurde die entscheidende Bedeutung von verkehrsträger- und länderübergreifenden Ansätzen der Systemgestaltung deutlich.

Prof. Dr. Gerd Strohmeier (r.), Rektor der TU Chemnitz, und Prof. Dr. Uwe Götze (2. v. r.), DZM-Standortsprecher am Standort Annaberg-Buchholz, im Gespräch mit Dr. Claudia Elif Stutz (l.), Staatssekretärin im Bundesministerium für Verkehr, sowie Vertreterinnen und Vertretern anderer DZM-Standorte.In zahlreichen Gesprächen wurde die nationale und internationale Vernetzung mit Expertinnen und Experten vorangetrieben. Vertreten durch den Rektor der TU Chemnitz, Prof. Dr. Gerd Strohmeier, den DZM-Standortsprecher Prof. Dr. Uwe Götze und den Netzwerkmanager des SRCC am Standort Annaberg-Buchholz, Thomas Parthum, fand ein reger Austausch statt. Ein Höhepunkt war der Besuch von Dr. Claudia Elif Stutz, Staatssekretärin im BMV. Sie informierte sich über die Projekte und Kompetenzen des DZM und seiner Standorte.

Der Rektor der TU Chemnitz sagte dazu:

„Als DZM-Standort mit besonderer Kompetenz für Kommunikationslösungen und Migrationskonzepte im Schienenverkehr tragen wir gern zur weiteren Entwicklung des DZM bei und freuen uns auf die weitere Vertiefung  der Zusammenarbeit mit den anderen Standorten in gemeinsamen Projekten. Gleichzeitig laden wir andere Institutionen zu gemeinsamer Forschung und Erprobung ein, um mit der am Standort Annaberg-Buchholz vorhandenen Forschungsinfrastruktur Ideen schnell und nachhaltig in die Praxis umzusetzen.“

Text: Prof. Uwe Götze und Thomas Parthum

Presse: Bahntechnik im Erzgebirge: Internationale Verbindung

„Wir machen den Mittelstand fit für den Sprung über die Grenze“ 

Rudolf Heidu und Ulrich Bobe sprachen mit Fabian Möpert von Germany Trade & Invest über Bahninnovationen, den Mittelstand und grenzübergreifende Arbeit.

Vielen Dank für die tolle Möglichkeit unsere grenzübergreifende Arbeit im Interreg-Projekt RailInnoHUB SN-CZ und allgemein des SRCC zu zeigen.

Der gesamte Artikel inklusive Interview ist hier online nachzulesen: GTAI Magazin online

Veranstaltungshinweis: RailInnoHUB 22. und 23.06.26 I Informace o akci: RailInnoHUB 22. a 23. března 2026

Gute Ideen sind der Anfang, doch erst durch konsequentes Handeln entstehen echte Innovationen.

Wir laden Sie herzlich ein, gemeinsam mit RailInnoHUB SN-CZ den nächsten Schritt zu gehen. 

Im Rahmen unserer Innovationswerkstatt mit angeschlossenem Netzwerktreffen wollen wir „Nägel mit Köpfen machen“. Es ist an der Zeit, die Ideen und Konzepte für die konkrete Umsetzung zu entwickeln. Unser gemeinsames Ziel ist es, sächsisch-tschechische Kooperationen nicht nur zu planen, sondern zum Leben zu erwecken. 

Warum Sie dabei sein sollten: 

  • Vom Denken zum Handeln: Wir entwerfen sächsisch-tschechischen Konzepten und Ideen für die Überführung in reale Projekte. 
  • Vernetzung mit Tiefgang: Wir bringen die richtigen Akteure aus Sachsen und Tschechien zusammen, um Synergien zu nutzen. 
  • Konkrete Ergebnisse: Wir wollen nach dem Workshop mit greifbaren nächsten Schritten für unsere grenzüberschreitende Zusammenarbeit nach Hause gehen. 

Eckdaten zur Veranstaltung: 

  • Datum: 22.06. & 23.06.2026 
  • Uhrzeit: 22.06.26 13.00 – 22.00 Uhr I 23.06.26 9.00 – 16.00 Uhr 
  • Ort: Chomutov & Annaberg-Buchholz (genaue Verortung entnehmen Sie bitte der Agenda) 

Gern können Sie Ausstellungsstücke oder Materialien Ihres Unternehmens/Projektes mitbringen. Bitte geben Sie dies bei der Anmeldung mit an. 

Anmeldung: 

Die Teilnahme ist kostenfrei. Für Verpflegung sowie eine Übersetzung CZ/DE ist gesorgt. 

Hinweis zur Übernachtung:

Als Übernachtungsmöglichkeit empfehlen wir: Hotel Bobr (begrenztes Kontingent verfügbar über das KeyWord „RailInnoHUB“)

Wir freuen uns darauf, mit Ihnen gemeinsam die Innovationskraft unserer Region zu stärken und die deutsch-tschechische Zusammenarbeit auf das nächste Level zu heben. 

Dobré nápady jsou začátek, ale skutečné inovace vznikají až díky důslednému jednání. 

Srdečně vás zveme, abyste společně s RailInnoHUB SN-CZ učinili další krok. 

V rámci naší inovační dílny chceme „jít do hloubky“. Je na čase rozvinout nápady a koncepty tak, aby mohly být konkrétně realizovány. Naším společným cílem je nejen plánovat saské a české spolupráce, ale také je uvádět do života. 

Proč byste se měli zúčastnit: 

  • Od myšlenek k činům: Navrhujeme české a saské koncepce a nápady pro jejich převedení do reálných projektů. 
  • Networking do hloubky: Svedeme dohromady ty správné aktéry z Česka a Saska, abychom využili synergie. 
  • Konkrétní výsledky: Chceme, aby účastníci po skončení workshopu odcházeli domů s konkrétními dalšími kroky pro naši přeshraniční spolupráci. 

Základní údaje o akci: 

  • konání: 22.06. & 23.06.2026 
  • Čas: 22.06.26 13:00 – 22:00 I 23.06.26 9:00 – 16:00  
  • Místo: Chomutov a Annaberg-Buchholz (přesné umístění najdete v programu) 

Můžete si s sebou přinést výstavní předměty nebo materiály vaší společnosti/projektu. Uveďte to prosím při registraci.  

Přihlášení: 

Informace k ubytování:  

Jako možnost ubytování doporučujeme: Hotel Bobr (Kvóta je k dispozici na adrese „RailInnoHUB“)

 Těšíme se, že společně s vámi posílíme inovační potenciál našeho regionu a posuneme česko-německou spolupráci na další úroveň. 

Rückblick: Amazing 6G Plenary Meeting in Griechenland

Plenary Meeting #4 des EU-Projekts „Amazing-6G“ in Thessaloniki 

Vergangene Woche fand das 4. Projekttreffen („Plenary Meeting #4“) des EU-geförderten Projekts Amazing-6G in Thessaloniki statt – mit Partnern aus 14 europäischen Ländern. Gastgeber waren CERTH sowie der Port of Thessaloniki, die einen spannenden Rahmen für intensiven fachlichen Austausch geschaffen haben.

Wir vom Smart Rail Connectivity Campus (SRCC) sind erneut stolz darauf, als UseCase-Owner Teil dieses starken Konsortiums zu sein. Besonders wertvoll war der Austausch mit den anderen Verticals, um deren Fortschritte kennenzulernen, Innovationen zu verstehen und voneinander zu lernen.Neben der engen Abstimmung mit unseren direkten Use-Case-Partnern – University of Surrey, IS-Wireless und TU Chemnitz – standen auch die Beiträge der Arbeitsgruppe „Transport“ im Fokus.
Ein besonderes Highlight war der Besuch des Containerhafens von Thessaloniki. Vor Ort wurde eindrucksvoll greifbar, wo und wie die 6. Mobilfunkgeneration (6G) künftig ihre Stärken in realen Anwendungsfällen ausspielen kann.

Die Vorträge und Diskussionen haben einmal mehr gezeigt:

  • Neben exzellenter Forschung sind Öffentlichkeitsarbeit, Publikationen, Messeauftritte und die Entwicklung tragfähiger Business Cases zentrale Erfolgsfaktoren in EU-Forschungsprojekten.
  • Blick nach vorn: Wir wollen unser Engagement in europäischen Konsortien weiter ausbauen und künftig noch stärker eigene Projektideen einbringen, Forschungsprojekte beantragen und aktiv gestalten.

Ein großes Dankeschön an die Gastgeber und das Projektmanagement für ein rundum gelungenes Meeting!

Sie haben Ideen oder Interesse an einer Zusammenarbeit? Sprechen Sie uns gerne an:

Telefon: +49 3733 1436436
E-Mail: info@smart-rail-campus.de

Gruppenbild Letter of Intent

Autonom unterwegs im ÖPNV – Letters of Intent unterzeichnet

Am 23.04. unterzeichnete unser Kollege Marco Rehme für den SRCC in Dresden eine Absichtserklärung starker sächsischer Partner zur Unterstützung der sächsischen Initiative für autonomes Fahren im öffentlichen Personennahverkehr.

Mit der Initiative soll autonomes Fahren (SAE Level 4) integraler Bestandteil der ÖPNV-Konzepte im Freistaat Sachsen und bis 2030 eine alltagstaugliche und wirtschaftliche Anwendung im Regelbetrieb werden, gefolgt von einer sachsenweiten Skalierung in den 2030er Jahren und einer Ausweitung auf weitere Anwendungsfelder. Die Initiative wird unterstützt vom Sächsischen Staatsministerin für Infrastruktur und Landesentwicklung, dem Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz sowie den maßgeblichen Partnern aus der Industrie, der Wissenschaft und den Nahverkehrsbetrieben in Sachsen.

Der SRCC sieht im autonomen ÖPNV einen zentralen Baustein für die Neuausrichtung der Mobilität im ländlichen Raum, um diesen zukunftsfähig und attraktiv für junge Menschen zu machen und lebenswert zu halten.

Die Unterzeichnung war eingebettet in eine Fachtagung „Vision 2030: Autonomes Fahren im sächsischen ÖPNV“ mit Vorträgen zu den verschiedenen Arbeitsfeldern auf dem Weg zum Regelbetrieb autonomer Fahrzeuge im sächsischen ÖPNV: Regulatorik, Fahrzeuge, Wissenschaft und Umsetzung.

Zur vollständigen Pressemitteilung der Sächsischen Staatskanzlei

Foto: Unterzeichner des Letters of Intent (© SMIL/Sack-Engelbrecht)

DZSF-Forschungsstrategie veröffentlicht

Forschungsstrategie 2026-2023 (Quelle: DZSF)

Das Deutsche Zentrum für Schienenverkehrsforschung beim Eisenbahn-Bundesamt (DZSF) veröffentlichte erstmals eigenständig eine Forschungsstrategie für die nächsten 4 Jahre. Die Strategie beschreibt Forschungsthemen und strategische Ziele, mit denen das DZSF sich als eine zentrale wissenschaftliche Instanz für die Weiterentwicklung des Bahnsystems in Deutschland etablieren möchte.

Das DZSF stellt heraus: „Die Forschungsstrategie formuliert die Leitlinien für die Forschungsarbeit des DZSF, die sich aus gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und technologischen Herausforderungen für das Bahnsystem ergeben. Die daraus resultierenden Forschungsthemen werden in den Bereichen

  • Infrastruktur,
  • Sicherheit,
  • Digitalisierung,
  • Umwelt,
  • Mobilität sowie
  • Governance und Wirtschaft

spezifiziert. Die Forschungsstrategie unterstreicht die Bedeutung der wissenschaftlichen Exzellenz und der Nachwuchsförderung für das Forschungszentrum. Dort, wo in Deutschland für die Schienenverkehrsforschung keine Forschungsinfrastruktur zur Verfügung steht, wird das DZSF eigene Infrastruktur schrittweise weiter ausbauen. Damit sollen die Forschung und die Überführung von Innovationen in die Praxis beschleunigt werden.“ (PM DZSF)

Vollständige Pressemitteilung des DZSF

PDF der Forschungsstrategie 2026-2030

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Messfahrt, Meilenstein und Fiber Optic Sensing

✅ Wir freuen uns, einen wichtigen Meilenstein des Projektes Virtualisierung von Balisen-(teil-) funktionen mit Fiber Optic Sensing (VdFOS)
zu teilen: 

Auf dem Triebfahrzeug BR708 des Partners DB InfraGO konnten wir erfolgreich die GNSS-Ortung u.a. für die Referenzmessung in Betrieb nehmen. Die Mess- und Verifikationsfahrten auf dem Gelände des Fahrzeug- und Technologiezentrum Chemnitz (FTC) der Erzgebirgsbahn wurden erfolgreich abgeschlossen – ein weiterer Schritt hin zur zuverlässigen digitalen Ortung im Bahnbetrieb. 

🔜 Mit der Freigabe unseres Projektträgers TÜV Rheinland Group können wir nun in die nächste Phase starten. Die land- und fahrzeugseitige Rechentechnik wird beschafft und gemeinsam mit der parallel entwickelten Software zusammengeführt, integriert und weiterentwickelt. 

VdFOS ist im Rahmen von AuDiBaF gefördert durch das Bundesministerium für Verkehr. 

Rückblick I Recenze: Zweites Netzwerktreffen RailInnoHUB SN-CZ in Zwönitz/ 2. síťové setkání RailInnoHUB SN-CZ v Zwönitz

Innovationen gemeinsam anpacken: Das ist das Ziel unserer Netzwerktreffen. 
 
RailInnoHUB SN-CZ bringt sächsische und tschechische KMU und weitere Akteure der Bahnbranche zusammen, um gemeinsam Bahninnovationen voranzutreiben oder neu zu entwickeln. 
Beim heutigen Treffen im Buntspeicher Zwönitz stand der Austausch im Vordergrund:
  • Gibt es ein Match zwischen den Ideen einzelner Teilnehmer?
  • Wir klein oder groß kommen wir unsere Ideen denken?
  • Was braucht es noch, um gemeinsam ein Projekt zu starten? n
  • An welchen Erfolgsfaktoren aus anderen Zeiten, Branchen und Regionen können wir uns orientieren?
Danke an die Referenten Martin Benedict und Raik Tippmann für die interessanten Impulse und an alle Teilnehmer für den interessanten Austausch!
 
Dieses Projekt wird aus dem Programm Intereg Sachsen – Tschechien 2021-2027 finanziert.
Pusťme se společně do inovací: To je cílem našich síťových setkání. 
 
RailInnoHUB SN-CZ sdružuje české a saské malé a střední podniky a další aktéry železničního odvětví, aby společně prosazovaly nebo vyvíjely novace v železniční dopravě.
Na dnešním setkání v Buntspeicher Zwönitz byla v popředí výměna názorů:
  • Jak malý nebo velký je náš pohled na naše nápady?
  • Co ještě potřebujeme, abychom společně zahájili projekt?
  • Jakými faktory úspěchu z jiných dob, odvětví a regionů se můžeme inspirovat?
Děkujeme Martin Benedict a Raik Tippmann za zajímavé podněty a všem účastníkům za zajímavou výměnu názorů!
Tento projekt je financován z programu Interreg Česko – Sasko 2021–2027.