Am Donnerstag, den 01. Oktober, fand im Spreespeicher Berlin die dritte Vernetzungskonferenz für die Standorte des Deutschen Zentrums Mobilität der Zukunft (DZM) auf Einladung des Projektträgers und des Bundesministeriums für Verkehr (BMV) statt.
Nach einer Begrüßung durch Dr. Claudia Elif Stutz, Staatssekretärin im BMV, bot die Konferenz wie in den vergangenen Jahren wieder umfassende Möglichkeiten zur intensiven Vernetzung und zum tiefgehenden fachlichen Austausch mit den Akteuren der inzwischen fünf DZM-Standorte.
Nach der Vorstellung des neu hinzukommenden DZM-Standorts Münchens konnten die bestehenden vier Standorte den aktuellen Stand ihrer Projektergebnisse pitchen und sich anschließend beim Ergebnis-Marktplatz tiefergehend austauschen. Für den Standort Annaberg standen beim Marktplatz Udo Wehner (TU Chemnitz) und Raik Tippmann (SRCC) Rede und Antwort zu den (Zwischen-)Ergebnissen aus den beiden Teilprojekten TMC und VdFOS. Für das Projekt TMC, in dem ein prototypischer Teleoperationsarbeitsplatz für einen Remote-Operator von Bereitstellungsfahrten zwischen Depot und Bahnhof entwickelt wird, konnte dabei vor Ort eine Miniatur des entwickelten Arbeitsplatzes gezeigt und erläutert werden. Auch die anderen DZM-Standorte präsentierten ihre Arbeiten anschaulich anhand mitgebrachter Exponate.
Am Nachmittag wurden die bereits entstandenen Kooperationen, Projektanbahnungen und Vernetzungsaktivitäten innerhalb des DZM-Netzwerks präsentiert. Unser Annaberger Standort hat hier bereits mit allen anderen bisherigen DZM-Standorten (Hamburg, Karlsruhe und Minden) themenspezifische Kooperationsideen auf den Weg gebracht, die in den kommenden Monaten in gemeinsame F&E-Projekte und Transferaktivitäten münden sollen. Zudem bot der spannende Impulsvortrag von Marc Augusto – Geschäftsführer des Mobility Data Space – neue Einblicke und Impulse auch von außerhalb des DZM-Netzwerks.
Um basierend auf zuvor identifizierten Themenfeldern für eine sinnvolle Zusammenarbeit, standortübergreifende Kooperationsideen (weiter) zu entwickeln und zu erweitern, fanden insgesamt fünf Themen-Labs im Format von World Cafés statt. Die fünf Standorte haben die folgenden Themen-Labs gemeinschaftlich organisiert und durchgeführt:
- Sensorfusion
- Mensch-Technik-Interaktion
- Safety / Security
- Smarte Infrastruktur
- Nachhaltige Mobilitätsangebote (Intermodale Mobilität, Stadt-Land-Verknüpfung)
Hierbei hat der Standort Annaberg-Buchholz – moderiert durch Beatrice Schmieder (TU Chemnitz) und Marc Hesse (Universität Bielefeld) – das Thema Mensch-Technik-Interaktion näher beleuchten lassen.
Abschließend wurde durch MR Ingo Christian Hartmann – Referat G 12 beim BMV – ein Ausblick für die weitere Entwicklung des DZM gegeben, welche den Schlagworten „Kontinuität und Offenheit“ folgen soll. Auf der diesjährigen Vernetzungskonferenz zeigte sich einmal mehr, welchen Mehrwert die Zusammenarbeit komplementärer Standorte in einem überregionalen Forschungs- und Innovationsnetzwerk schafft: Wissen wird geteilt, Perspektiven und Kompetenzen ergänzen sich, Ressourcen werden gebündelt und neue gemeinsame Ideen für die Mobilität von morgen entstehen.





